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Ponte Pilas veröffentlichen mit „Trading Water“ nächsten Vorboten aus ihrer kommenden EP

Ponte Pilas veröffentlichen mit „Trading Water“ nächsten Vorboten aus ihrer kommenden EP

Mit Einflüssen von den Sex Pistols bis zu Oasis bringen die Berliner Ponte Pilas auf den Punkt, worum es beim Rock ’n‘ Roll wirklich geht: ungesunde Mengen Spaß. Das schottisch-ecuadorianische Quartett platziert scharfkantige Riffs neben unwiderstehlichen Melodien, um ihre Songs höchst ansteckend zu machen. Ihre neueste Single, „Treading Water“, markiert eine introspektive Wende in der Richtung der Band, die das hochoktanige Chaos gegen ein eher zurückgenommenes, gefühlvolles und langsam brennendes Epos eintauscht.

„Treading Water ist ein roher, emotionaler Schlag, der sich aus Sänger Calum Bolland entwickelt, der über eine Zeit der Langeweile und Entfremdung nachdenkt, begleitet von einem bluesigen Gitarrenrefrain. Die Band versammelt sich um einen trägen Groove, der im Laufe des Songs an Intensität zunimmt, bevor er in ein zackiges, elektrisierendes Gitarrensolo ausbricht, das einen Moment der kathartischen Erleuchtung bringt: Es gibt noch Hoffnung.“

Der Song wurde Anfang letzten Jahres geschrieben, als die Tourpläne der Band für das Jahr abgesagt worden waren und die enormen Herausforderungen, die das Jahr 2020 mit sich bringen würde, gerade erst bewusst wurden, und reflektiert eine Zeit des Übergangs in eine völlig unbekannte Welt. Live aufgenommen, unterstreichen zurückhaltende musikalische Arrangements und Produktionselemente dies zusammen mit einer nackten, verletzlichen Gesangsaufnahme.

Mit Anklängen an die Black Keys und Dead Weather ist der Song eine Rückbesinnung auf die Blues-Wurzeln des Rock, aber mit einem deutlich modernen Sound. Die Themen sind besonders resonant, da Stagnation und Schmachten von so vielen Menschen weltweit erlebt wird. Der Höhepunkt des Liedes dient als eine Art Balsam dafür, ein hochfliegender, hoffnungsvoller Aufschrei zu einer möglichen Zukunft.

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Die vier Mitglieder von Ponte Pilas nehmen seit 2017 gemeinsam Musik auf. Die aktuelle Aufnahme entstand ausschließlich mit Original-Equipment der 60er und 70er Jahre bei Impression Recordings in Berlin. Zusammen mit Tontechniker Robbie Moore (Florence & the Machine, Babyshambles), Mixing Engineer Andy Baldwin (Björk, Oasis, The Who) und Mastering Engineer Mandy Parnell (Paul McCartney, Depeche Mode) stellt diese neueste Single eine weitere wichtige Entwicklung auf dem Weg der Band dar.

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