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Punk aus New York: Pom Pom Squad veröffentlichen „LUX“

Punk aus New York: Pom Pom Squad veröffentlichen „LUX“

Pom Pom Squad ist die Band, die in euerm Musikrepertoire gefehlt hat. Mitreißender Punk aus New York mit Frontfrau zum Anhimmeln!

Angeführt wird der New Yorker Pom Pom Squad von der 21-Jährigen Mia Berrin, die mich auf den Fotos irgendwie an Künstlerinnen wie MARINA oder Caroline Polachek erinnert, mit dem ersten Ton aber jegliche Vergleiche lächerlich und unpassend erscheinen lässt. Pom Pom Squad ist knallharter, messerscharfer, astreiner Punk. Ihre neue Single „LUX“ katapultiert sich ohne zu Zögern direkt in mein Herz.

Weil ich die Musik geil finde, mir das Thema parallel zu bekannt vorkommt. Ursprünglich mit 17 Jahren geschrieben, prangert „LUX“ den allgegenwärtigen Blick des männlichen Patriarchats an. Gierig, aber mit wenig Weitsicht. Denn von heute auf morgen ist man nicht mehr „süß“ oder „noch ein Kind„, sondern ungewolltes Sexobjekt. „Hab dich nicht so“ und „ist doch nur nett gemeint“ oder „was erwartest du, wenn du das trägst“ – am Arsch. Da liegt es nahe, den Track nach Kirsten Dunsts Figur in Sofia Coppolas „The Virigin Suicides“ zu benennen und die Bildwelt des End-Jahrtausend-Films zu huldigen. Dazu kommen John Waters, David Lynchs Gruselästhetik und das oft aufgegriffene „Heathers„.

Fazit: Pom Pom Squad haben einen neuen Fan, während ich mir ein rosa Schnurtelefon und mehr von Mia Berrin wünsche. Zum Glück sickert bereits durch, dass da ein Debütalbum im Anmarsch ist!

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