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Schurkenhafter Pop: Emma Blackery & „Villains“

Schurkenhafter Pop: Emma Blackery & „Villains“

Irgendwie nichts Neues, aber irgendwie anders! Emma Blackery hat mit „Villains“ via  RWG Records ihr langerwartetes Debütalbum nun auf den Markt gebracht und es überrascht einen von Track zu Track.

Über die Jahre hat Emma Blackery mit fünf EPs schon ihr Talent gezeigt. Noch mehr dem Pop-Punk verfallen, spielte die Engländerin so schon in der Wembley Arena und in der O2 Shepherd´s Bush Empire oder als Support von Busted und Pixie Lott. So viel,so gut gab es dazu auch noch zwei komplett ausverkaufte UK Headliner Tourneen.

Das dazu noch Millionen von Streams, Nummer 1 in den ITunes Rockcharts, Sunday Time Best Selling Book mit „Feel Good 101“, das Cover von New Music Friday und die Verwendung von „Magnetised“ in der Werbung eines Mobilgeräteherrstellers war, setzt dem ganzen noch das i-Tüpfelchen drauf.

Nun ist das nächste Kapitel angesagt, mehr dem Pop angetan hat sie 11 Songs auf „Villains“ vereint, die irgendwie im Alltag entstanden sind, wie zum Beispiel während des Fahrens im Auto und dann vom Produzenten Toby Scott (Little Mix, Girls Aloud, The Saturdays) zu einem Ganzen gebracht wurden.

„I just want to make music, that makes people happy“

 

Eröffnet wird das Album mit dem Namensgeber „Villains Pt.1“, welcher als zweiter Teil auch gleich den Ausklang des Werkes bildet.

Poppiger Sound, manchmal irgendwie an dem zuckersüßen Candypop erinnernd, geht es thematisch primär um Liebe, Freundschaft und Verlust. Mit dem Zusatz ihrer lieblichen Stimme kam bei mir immer wieder ein Flashback zu dem Popsound der 90er in Großbritannien auf á la B*Witched oder Billie Piper.

Die Texte verprühen eine gewisse Stärke, wobei aber der Gute Laune Effekt musikalisch einen einzieht. „Dirt“ oder das mit dem cheering Sound im Chorus „Agenda“ sind da Paradebeispiele und fungierten schon als Vorabveröffentlichungen. Mit „Take Me Out“ und „Icarus“ gab es nocht weitere Songs vorab zu hören, wodurch die ganze Spannbreite des Albums sichtbar wird.

Mit „Villains Pt. 2“ gibt es für mich den besten Track des Albums zum Schluss. Ein Song, der sich langsam aufbaut und in voller Energie endet. Eine Suche bzw die Frage, wer ist der Schurke wird in diesem Stück grandios zu Ende gebracht, sei es die falschen Freunde oder die verloren Liebe.

See Also

Emma Blackery überrascht mit „Villains“, nicht nur im Sound, sondern auch in ihrer Stärke.

Danke, dass auch Pop noch anders sein kann!



UK/EUROPE HEADLINE TOUR OCTOBER 2018
4th – Parkteatret, Oslo
6th – Klubben Fryshuset, Stockholm
7th – Beta, Copenhagen
9th – Sugar Factory, Amsterdam
10th – Nochstpeicher, Hamburg
12th – Musik & Freiden, Berlin
13th – B72, Vienna
14th – Feierwerk, Munich
16th – Luxor, Cologne
17th – Zoom, Frankfurt
20th – Academy 2, Manchester
21st – O2 Institute 2, Birmingham
22nd – Garage, Glasgow
24th – Tramshed, Cardiff
25th – Koko, London

Autorin: Nina Paul

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