Nachdem Schweden uns jahrzehntelang unglaublich viele großartige Bands geschenkt hat, war es zuletzt gefühlt etwas ruhiger. Irgendwie auch kein Wunder bei dem bisherigen Output. Ein Hauptgrund war, dass sich viele jüngere Künstler vom klassischen Band-Setup abwandten. Stattdessen bevorzugten sie modernere Instrumentalisierungen – und  das brachte diverse, weltweit erfolgreiche EDM- oder Pop-Acts hervor.

Nun aber scheint eine neue Generation nachzuwachsen, die wieder mit Gitarren und echten Drums im Proberaum an Songs feilen will. So gibt es in der jüngsten  Vergangenheit wieder vermehrt spannende Newcomer aus dem Norden zu bestaunen. Eine Band, die sich nun aufmacht, die Herzen der deutschen Fans zu erobern, sind die Stockholmer side effects.

Und wieder einmal kann man nur staunen über die Versiertheit dieser jungen Skandinavier – und mit welcher Leichtigkeit sie klassische Zitate von Psychedelic Rock bis Britpop mit jener Art des Songwritings kombinieren, wie es irgendwie nur die Nordeuropäer hinbekommen. Da verwundert es nicht, dass die Musiker schon von diversen andere n schwedische Größen ins Boot geholt wurden: So waren side effects beispielsweise unter dem Namen The Indigo Children mit Ex-The Soundtrack Of Our Lives Sänger Ebbot Lundbergunterwegs. Aber auch in seinen anderen Projekten wollte er nicht auf die Unterstützung der jungen Kollegen verzichten: Er holte den Gitarristen Billy Cervin  sowohl für einige Live Shows von eben The Sountrack Of Our Lives, als  auch für die Reunion-Shows von Union Carbide Productions ins Line Up. Darüber hinaus begleiteten side effects Lundberg bei seiner Show „Ebbots Ark“ im schwedischen Fernsehen und bei den heimischen Grammy Awards. Mit ihrem jungen Alter von 25 Jahren können die Mitglieder von side effects jedoch bereits auf eine 10-jährige Bandgeschichte zurückblicken.

Mit dem Vorabtrack „Let Me Breathe“ gibt die Band eine erste Visitenkarte ab. Die macht sehr viel Lust auf das Anfang 2019 erscheinende neue Album, mit dem sie auch erstmals außerhalb von Schweden aktiv werden.



SIDE EFFECTS live

14.01. Hamburg – Uebel & Gefährlich*
15.01. Berlin – Astra*
16.01. Münster – Sputnikhalle*
17.01. Köln – Gloria*
18.01. Wiesbaden – Schlachthof*
19.01. AT-Linz – Posthof*
20.01. AT-Wien – Flex*
21.01. AT-Salzburg – Rockhouse*
22.01. AT-Dornbirn – Conrad Sohm*
23.01. CH-Bern – Bierhübeli*
24.01. CH-Winterthur – Salzhaus*
25.01. München – Theaterfabrik*
26.01. Dresden – Beatpol*
27.01. Rostock – M.A.U. Club*

*mit Friska Viljor


Presse: Community Promotion / Photocredit: side effects