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Fernseher aus, Musik an! „Sci-Fi Television“ von The Nectars

Fernseher aus, Musik an! „Sci-Fi Television“ von The Nectars

Ohren gespitzt und Platz genommen, denn jetzt gibt’s feinsten Alternative/Indie-Sound von „The Nectars“, die seit vergangener Woche ihr Debütalbum „Sci-Fi Television“ auf dem Markt haben. Die ersten beiden Singles „Heaven“ und „I want it“ wurden bereits unter großem Applaus in den USA, UK und dem Rest Europas veröffentlicht.

Die vierköpfige Band aus New York City bringt eine ordentliche Portion dreck ins Genre und räumt gehörig mit Klischees auf. Punk geht auch Chic. Oder etwa nicht?

Frontfrau Jessica Kenny dominiert in den starken Song durch ihre perfekt inszenierte Stimmgewalt. Aber auch ihre männlichen Bandkollegen Mike Montalbano (Schlagzeug/Gesang), Jon Paul (Bass) und Michael Baron (Gitarre) leisten einen hervorragenden Job, der an dieser Stelle definitiv hervorzuheben ist.

Ohne die beiden Bands 1:1 miteinander vergleichen zu wollen, könnte man auch ein Revival von „No Doubt“ vermuten. Mit ein bisschen Fantasie klingt die Musik von „The Nectars“ sogar wie die englische Version von Jennifer Rostock. Gute Voraussetzungen, um auch hierzulande Erfolg zu verzeichnen und sich von der Masse abzuheben.

Die Auswahl der 9 Tracks auf „Sci-Fi Television“ sprüht vor Lebensfreude und spiegelt perfekt das New-Yorker Leben wieder. Wer einmal dort war, wird merken wie stark sich die Musik der Band an der dortigen Szene orientiert. Dabei ist sie weder einfalls- noch belanglos. Ganz im Gegenteil, bekommen wir eine gute Mischung aus Retro-Sounds mit Einflüssen der 70er und 80er Jahre, die auf hochaktuelle Beats und Drums treffen. Holt die Oma aus dem Bett, heute wird getanzt!

Nach eigener Aussage ist das Album der Versuch aus der Realität auszubrechen und den Monstern des Alltags zu entkommen! Ganz gut gelungen, wie ich finde.

„we wrote these songs as an attempted escape from all the real life monsters surrounding us“

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Setzt euch in euer eigenes Raumschiff, seid euer eigener Captain und erlebt das wirklich grandiose Debüt der New Yorker. Guten Flug!



Autor: Dominik Huttner Presse und Foto: Promotion Werft

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