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Sechs Minuten zum Dahingleiten: Adriano Koch mit seiner neuen Single „Brief“

Sechs Minuten zum Dahingleiten: Adriano Koch mit seiner neuen Single „Brief“

Nimm dir einen Moment Ruhe. Schließ deine Augen. Und dann lass dich einnehmen von den wohlklingenden Klangwelten von Adriano Koch. Am 16. Oktober veröffentlichte der Schweizer seine neue audiovisuelle Komposition „BRIEF“.

Der Song ist über den vergänglichen Aspekt des Bestehenden. Es liegt zwischen Schreck, Hysterie und der Vorstellung, untergetaucht zu sein, wie gruselig es ist, zu leben, zu sein, zu fühlen.

Entstanden im März und April diesen Jahres folgt die sechsminütige visuelle Reise einer einsamen Schiffbrüchigen, während treibende Wellen aus Electronica kontinuierlich über ihren wehrlosen Körper rollen, sinnbildlich für die Fragilität des Lebens gegenüber der Macht der Elemente.

Noch beeindruckender wird dieses einzigartige Kunstwerk, das es durchaus mit den Alt-Meistern seines Faches wie beispielsweise Olafur Arnalds, Ludovico Einaudi oder Jon Hopkins aufnehmen kann, vor dem Alter seines Schöpfers – Adriano Koch ist gerade mal 21 Jahre alt.

Koch erschafft Kunst ohne Grenzen und Beschränkungen, er kombiniert diverse Stile und Genres, zieht seine Inspiration zu gleichen Teilen aus Klassik, Jazz, elektronischer Musik und Einflüssen aus dem Mittleren Osten. Künstler*innen wie Tigran Hamasyan, Avishai Cohen, Erik Satie, Shai Maestro, Jon Hopkins oder Bon Iver haben eine große Rolle in Adrianos musikalischer Entwicklung gespielt und ihn dazu ermutigt, ihre Farben in sein Vokabular aufzunehmen.

Nach 9 Jahren des Jazzpiano-Studiums an der Schule für Jazz und Aktuelle Musik (EJMA) in Lausanne, entschied sich Adriano im Alter von 17, seine schulische Ausbildung zu unterbrechen und sich komplett auf die Entwicklung seiner eigenen Musiksprache zu konzentrieren. Vier Jahre später kann er bereits auf zwei Alben sowie den Gewinn des OSR CONTEST 2018 (Orchestre de Chambre de Suisse Romande) und des OSR Wettbewerbs 2018, Bâtiment des Forces Motrices in Genf zurückblicken.

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Die Verschränkung des traditionellen, akustischen Klaviers mit elektronischen Instrumenten, bietet dem jungen Schweizer auf der Bühne die Möglichkeit, sich über die restriktiven Labels der klassischen Musik hinwegzusetzen und eine reiche und visuelle Präsenz zu schaffen, die ein größeres Publikum anspricht. Ein Publikum, das sich sonst vielleicht eher selten in einem Raum befinden würde

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