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SLAUGHTER BEACH, DOG – Neues Album erscheint im August

SLAUGHTER BEACH, DOG – Neues Album erscheint im August


Philadelphias Slaughter Beach, Dog – das einstige Soloprojekt des Modern Baseball-Sängers Jake Ewald, das mittlerweile durch Ian Farmer am Bass, Nick Harris an der Gitarre und Zack Robins am Schlagzeug zu einer vollwertigen Band herangewachsen ist – veröffentlichen am 02. August mit „Safe And Also No Fear“ ihr drittes Album auf Big Scary Monsters in Deutschland. Mit „One Down“ und „Good Ones“ präsentiert die Indie-Rock-Band heute gleich zwei neue Songs aus dem Album.


Jake Ewald hat mit seinen letzten beiden Slaughter Beach, Dog-Alben einen ganz bestimmten Sound geschaffen. Einen Sound, der Popmusik, Indie-Rock, Folk und eine kleine Prise Punk beinhaltet und dabei hilft etwas zu erschaffen, das zugänglich, aber dennoch künstlerisch anspruchsvoll und facettenreich ist. Mit „Safe And Also No Fear“, dem dritten Album, hat Ewald diese gewohnten Praktiken aufgegeben, um etwas zu kreieren, das, wie sehr man es auch versuchen mag, nicht so einfach zu beschreiben ist.

Nach „Birdie“ (2017), einem Album voller warmer Töne und sprudelnder Pop-Hooks, kann ”Safe And Also No Fear” nicht anders, als sich der Dunkelheit zuzuwenden. Es ist ein Album, das nicht von der Außenwelt beeinflusst wurde – so unausweichlich es auch sein mag – sondern die dramatischen Veränderungen des Innenlebens eines Menschen. Während Ewald einst engmaschige Vignetten über Charaktere erzählte, die die Menschen in seinem Leben widerspiegelten, steht Ewald auf ”Safe And Also No Fear” nackt im Zentrum des Albums und hinterfragt alles, was er über sich selbst weiß. Um ihn herum spielen der Bassist Ian Farmer, Gitarrist Nick Harris und Schlagzeuger Zack Robbins Songs, die dichte, wirbelnde Zusammenhänge schwieriger Fragen und schwer erarbeiteter Erkenntnisse aufweisen – eine Art, die sich in den akzeptierten Strukturen der Popmusik nicht unbedingt ausdrücken lässt.



Safe And Also No Fear“ ist eine gewagt Einstellung, nicht nur wegen der Musik, sondern auch, weil Ewald seine künstlerischen Tendenzen hinterfragen und sich von seinen Gewohnheiten lösen musste, um etwas zu schaffen, von dem er nie gedacht hätte, dass er es schaffen könnte. Dafür musste er seiner Band vertrauen, mit der Ewald ein ganzes Jahr lang zusammengearbeitet hat. Im Gegensatz zu „Birdie„, wo Ewald jedes Instrument spielte, sind die Fingerabdrücke aller Bandmitglieder auf „Safe And Also No Fear“ zu hören. Und obwohl das Album ein Produkt von Ewald ist, der sich seiner Vision verschrieben hat, ist es auch ein Beweis dafür, dass Farmer, Harris und Robbins in der Lage sind, Slaughter Beach, Dogs klangliche Grenzen auf subtile und eindrucksvolle Weise zu erweitern.

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Das Ergebnis dieser Zusammenarbeit ist „Safe And Also No Fear„, ein Album, das keine einfachen Hinweise auf seine Einflüsse oder Absichten gibt, sondern vage Skizzen darüber liefert, wie es sich anfühlt eine Person zu sein, die ständig verwirrt und ängstlich ist, jedoch voll und ganz darauf bedacht, einen Weg daraus zu finden. Es ist nicht einfach und Ewald ist nie belehrend, doch die Botschaft kommt immer weiter durch, je öfter man das Album hört. Jeder Teil von „Safe And Also No Fear“ ist ein Risiko und genau das macht es so schön. Es ist ein Album, bei dem sich eine Band voll und ganz ihrer Kunst verschrieben hat, obwohl jeder ihnen etwas anderes raten würden. Und wenn man ganz genau zuhört, ergibt das alles wirklich einen Sinn.



Presse & Foto: Fleet Union

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