Musik aus Frankreich ist seit ein paar Jahren wieder stärker im Munde und vor allem in den Ohren. No Money Kids können sich da stilvoll einreihen, besonders mit ihrem neuen Werk „Trouble“ ( VÖ 11/18 via Roy Music).


Ein Artikel von Nina Paul – Félix Matschulat (Vocals/Gitarre) und JM Pelatan (Bass/Synths/Drums) haben mit ihrem neuesten Werk ihr mittlerweile drittes Album auf den Markt gebracht. Dieses überzeugt vor allem durch sein Spiel zwischen Elektro, Blues und Rockelementen. 13 Songs bringen einen so zum Tanzen oder ziehen einen klangmäßig in kinoartige Soundgefilde.

In DIY-Manier haben sie beiden Franzosen etwas eigenes geschafft, was sich alleine schon durch die erste Single „Chains“ feat. Charles X vorzüglich zeigt. Neben dem bekannten Klang zeigt sich hier auch der spezifische Sound des Hip Hop.

Aber war dies schon alles? Nein, das Pariser Duo nahm sich auch noch dem Rock an und so bekam das gesamte Album immer mehr an seinem unverwechselbaren Touch. Mit einem extra Hauch an Feingefühl steht so jeder Song für sich. Mit „Hush Hush“ gibt es dazu sogar einen Ohrwurmtauglichen Track.
 

…It´s coming a hush hush, it´s coming a rush now…

 

Mit „Crazy“ zeigen sich bekannte Töne. Das Cover, im Original von Gnarls Barkley, wurde so umgesetzt, dass die typische Handschrift deutlich erkennbar, aber nicht der eigentliche Song komplett verändert ist. Somit eine gelungene Erfrischung auf „Trouble“.

Wer Lust auf Tanzen hat, der wird sich mit „Family Blood“ anfreunden können. „Nowhere Land“, das Gefühl von Weite und dem Hauch von Middle West im Sound überkommt einem direkt. Folkartig mit elektronischen Elementen ist dieser in ein Gesamtpaket verpackt.

Überhaupt das Gesamtpaket von „Trouble“ ist sehr flexibel. So erscheint Rockmusik nicht nur als diese, sondern in einem sehr wandelbaren Gewand. Blues,Folk, Electro, Hip Hop und ein Hauch von House gibt es in diesem klanglichen Potpourri zu hören – Musik für einen längeren Roadtrip!


08.12.18 – Peter K, Leipzig
10.12.18 – Monarch, Berlin (German Release Party)
11.12.18 – Spock, Marburg
12.12.18 – Muz Club, Nürnberg
13.12.18 – Sonderbar, Coburg
14.12.18 – Max Belle Spitz, München
15.12.18 – Brotfabrik, Frankfurt


Foto: Sergey Neamoscou