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SPOT Festival presents: Nordic Women Compilation – Neue Musik aus Skandinavien

SPOT Festival presents: Nordic Women Compilation – Neue Musik aus Skandinavien

Wer wissen will, was in der skandinavischen Musikszene heute und in den nächsten zwei Jahren so geht, der fährt eigentlich traditionell im Mai zum SPOT Festival in Aarhus. Das atmosphärische Showcase Festival bringt seit 1994 die spannendsten Acts des Nordens zusammen und verbindet den Konzertmarathon mit einem Programm aus Networking-Parties, Workshops und Vorträgen. Aber wir wissen ja alle: In diesem Jahr ist vieles anders, besonders auch für Musikproduzent*innen sowie Musikliebhaber*innen.

Aber „nur“ weil die SPOT-Macher*innen diesmal nicht die schönen Clubs der Stadt oder die zahlreichen Räume des Musikhuset bespielen können, heißt das ja nicht, dass man auf das wie immer formidable Line-up verzichten muss. Deshalb wird das SPOT mit seinen Partnern in den kommenden Wochen auf dieser Website (www.spotfestival.dk/spotan) alle Acts vorstellen, die eigentlich hätten spielen sollen. Denn darum geht es doch bei einem Showcase Festival: Die Talente von morgen zu entdecken.

Den Anfang macht heute die Nordic Women Compilation!


Soleima – „Roses“ (VÖ: 31.01.2020)


Man kann mit Sicherheit sagen, dass Soleima in Dänemark mit ihren ausverkauften Konzerten und vielen Nominierungen bei hiesigen dänischen Musikpreisen eine gefeierte Künstlerin ist. In letzter Zeit hat sich Soleima darauf konzentriert, neue Songs zu schreiben, und zusammen mit ihrer faszinierender Stimme haben diese Songs ein großes internationales Interesse geweckt: Mittlerweile ist sie bei Atlantic Records gesignet und tourte im Februar durch die USA.
 

Blondage – „I Love Music“ (VÖ: 28.02.2020)

Blondage ist mittlerweile zu einem Soloprojekt von Pernille Smith-Sivertsen geworden. Sie arbeitet immer noch mit verschiedenen Produzenten zusammen, aber jetzt bilden ihre Stimme, ihre Worte und ihre persönlichen Geschichten zusammen mit der tanzbaren Pop-Sensibilität und der Liebe zu experimentellen und raffinierten Klängen Blondages künstlerischen Ausdruck. Mit mehr als 300 Shows auf der ganzen Welt ist Pernille eine äußerst erfahrene dänische Musikerin und ihre Ambitionen sind weiterhin nicht zu stoppen.
 

Lydmor – „Guilty (Kill Me)“ (VÖ: 27.12.2019)

Von dem Magazin ‘God Is in the TV Magazine‘ als “the most ground-breaking, inventive artist in Europe right now, possibly in the world” auserkoren, kann man wohl sagen, dass Jenny Rossander alias Lydmor für einen ziemlichen Wirbel gesorgt hat. Immer in Bewegung, ist ihr elektronisches Universum zu gleichen Teilen sprudelnde Kreativität und persönliche Integrität. Auf der Bühne steht die in Neonfarben gekleidete Lydmor wie eine Ein-Frau-Armee mit der verblüffenden Gabe, unwiderstehlich eingängige und doch zutiefst persönliche Songs zu kreieren.
 

Amanda Tenfjord (NO) – „Pressure“ (VÖ: 24.04.2020)

Diese 22-jährige norwegische Songwriterin und Sängerin liefert aufgewachten Synthie-Pop. Amandas Selbstvertrauen schafft eingängige Pop-Hooks, während sie gleichzeitig eine Bescheidenheit an den Tag legt, die ihren Songs Tiefe und Menschlichkeit verleiht. Selbst die Up-Tempo-Nummern enthalten eine Schicht Melancholie, denn wie Amanda selbst sagt, war Musik für sie schon immer eine Möglichkeit, ihre tiefsten Gefühle auszudrücken. Ihre neue Single „Pressure“ ist brandneu und erscheint am 24. April.
 

Mekdes – „In Favour of You“ (VÖ: 20.03.2020)

Die Dinge laufen gut für die junge Aufsteigerin Mekdes, die den dänischen Musikaward als bester Live-Act 2019 gewann. Ihre eigene Interpretation des Neo-Soul hat eine neue Energie in die Musiklandschaft gebracht. Sie schreibt und produziert ihre gesamte Musik in der kleinen dänischen Stadt Kolding. Auf ihrer neuesten Single „In Favor Of You“ fügt sie ihrem eingängigen R’n’B auf wunderbare Weise eine Schicht Melancholie hinzu. Mekdes ist eine Künstlerin, die nach den Sternen greift.
 

Yaeger (SE) – „I Tried“ (VÖ: 22.11.2019)

Ganz im Sinne der Tradition ihres Landes, ist Yaeger die aktuellste Künstlerin, die den Status Schwedens als Rückgrat der Popmusik unterstreicht. Sie hat den Mut, den traditionellen Pop auf den Kopf zu stellen und ihren eigenen Sound zu kreieren – atmosphärisch, dynamisch und alternativ – mit Blick sowohl auf transatlantischen R’n’B als auch auf Scandipop. Eine Künstlerin, die etwas auf dem Herzen hat – die sich nicht scheut, nach dem Guten und dem Schlechten, dem Hässlichen und dem Schönen zu greifen.
 

BATHSHEBA – „Are You There“ (VÖ: 27.03.2020)

Der 21-jährigen Sängerin und Songwriterin BATHSHEBA gelingt es, Haltung und Verletzlichkeit in ihrer Musik zu erfassen. Mit ihrer sanften, aber intensiven Stimme liefert sie ehrliche und eindringliche Texte zu kantigen Pop-Produktionen. BATHSHEBA wurde von etablierten Namen der dänischen Musikszene, wie den internationalen Produzenten Hennedub und Benal, gefeiert, die sie dann auch als Support auf ihrer ausverkauften Tour in Dänemark mitnahmen.
 

Greta Svabo Bech (FO) – „All My Bones“ (VÖ: 01.03.2019)

Die Färöerin Greta Svabo Bech ist in der Musiklandschaft schon ziemlich herumgekommen: von einem Feature in einem Spielfilm über einen millionenfach ausgestrahlten Megahit mit Deadmau5 bis hin zur Initiatorin eines Musikcamps für Mädchen auf den Färöer Inseln. Jetzt hat sie ihre EP „Bones“ veröffentlicht, auf der sie ihr klangvolles elektronisches Pop-Universum vorstellt.

LIVE – Mo., 12.10.20 Leipzig – Täubchenthal || Di., 13.10.20 Berlin – Passionskirche || Mi., 14.10.20 Hamburg – Mojo Club || Fr., 16.10.20 Köln – Kulturkirche || Sa., 17.10.20 Aschaffenburg – Colos-Saal || So., 18.10.20 Nürnberg – Hirsch || Mo., 19.10.20 Karlsruhe – Tollhaus || Do., 29.10.20 Bochum – Zeche
 

Mia Berg (NO) – „You Decided“ (VÖ: 16.08.2019)

Jemanden wie Mia Berg zu finden, muss der Traum eines jeden Talentscouts sein. Die fein abgestimmten Melodien und intelligenten rhythmischen Details sind Teil dessen, was die norwegische Sängerin und Songwriterin Mia Berg zu einer so einzigartigen und kreativen Künstlerin macht. Hinzu kommen die Schönheit ihrer Stimme und ihre genialen Inszenierungen, die Lust machen, nicht nur introspektiv über sich selbst nachzudenken, sondern auch loszulassen und die eigene Vorsicht in den Wind zu schlagen. Mia hat bisher auf mehreren Festivals in ganz Skandinavien gespielt.
 

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Gurli Octavia – „Drinks“ (VÖ: 13.03.2020)

Gurli Octavia verführt das Publikum mit ihrem fesselnden Songwriting. Ihr lyrisches Universum ist melancholisch und doch gleichzeitig aufbauend. Die Lieder enthalten Tiefe und Verletzlichkeit, die die Zuhörer in ihren Bann zieht. Aufgewachsen im Wanderzirkus ihrer Eltern, wurde sie für ein Leben in Bewegung erzogen. In diesem Sinne kombiniert Gurli auf natürliche Weise das Element der authentischen Straßenperformance aus ihrer Erziehung mit ihrer Musik.
 

Ida Laurberg – „Rip Your Shirt“ (VÖ: 17.01.2020)

Die 19-jährige Sängerin und Songwriterin Ida Laurberg hat immer schon ihre eigene Musikalität erforscht. Nach zahlreichen Singles, ihrem großen Pop-Appeal und mehr als 200.000 monatlichen Spotify-Hörern ist sie bereit für die Spitze. Ihre Fähigkeiten als Sängerin sind mit der beeindruckenden Stimme und den ehrlichen und selbstsicheren Phrasierungen unverkennbar. Dazu kommen ihre persönlichen Texte, die das wirkliche Leben widerspiegeln.
 

ELBA – „Maze“ (VÖ: 13.03.2020)

Wie aus dem Nichts ist die 25-jährige Sängerin und Songwriterin Ellen Bathoum mit einem klar definierten künstlerischen Ausdruck selbstbewusst in der dänischen Musikszene aufgetaucht. Ausgerüstet mit allen Mitteln der elektronischen Popmusik liefert ELBA monumentalen Synthie-Pop, der gleichermaßen mitreißt und ergreift. In ihren Texten erzählt ELBA Geschichten über Kontrollverlust und die vielen Schattierungen der Liebe, die jede*r schon mal erlebt hat. Im Jahr 2019 veröffentlichte ELBA einige Singles und zeigte ihr Talent auf den wichtigsten dänischen Festivals.


Presse: FACTORY 92

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