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SPOT Festival presents – Urban Artists aus Skandinavien

SPOT Festival presents – Urban Artists aus Skandinavien

Wer wissen will, was in der skandinavischen Musikszene heute und in den nächsten zwei Jahren so geht, der fährt eigentlich traditionell im Mai zum SPOT Festival in Aarhus. Das atmosphärische Showcase Festival bringt seit 1994 die spannendsten Acts des Nordens zusammen und verbindet den Konzertmarathon mit einem Programm aus Networking-Parties, Workshops und Vorträgen. Aber wir wissen ja alle: In diesem Jahr ist vieles anders, besonders auch für Musikproduzent*innen sowie Musikliebhaber*innen. Aber „nur“ weil die SPOT-Macher*innen diesmal nicht die schönen Clubs der Stadt oder die zahlreichen Räume des Musikhuset bespielen können, heißt das ja nicht, dass man auf das wie immer formidable Line-up verzichten muss. Deshalb wird das SPOT mit seinen Partnern in den kommenden Wochen auf dieser Website (www.spotfestival.dk/spotan) alle Acts vorstellen, die eigentlich hätten spielen sollen. Denn darum geht es doch bei einem Showcase Festival: Die Talente von morgen zu entdecken.

Heute präsentieren wir euch eine Auswahl der neusten Urban Artists aus Skandinavien!


Lil Halima – „Glue“

Obwohl sie erst 20 Jahre alt ist, hat die Norwegerin Lil Halima bereits ihren eigenen Stil gefunden und ein aufregendes Universum erschaffen. In ihrer Musik strahlt ihre endlose Kreativität, denn sie ist für alles verantwortlich, vom Songwriting über die Produktion bis hin zur visuellen Dimension. Neben amerikanischem Hip-Hop und R’n’B lässt sie sich von ihrer kenianischen Herkunft inspirieren. Kurz gesagt: zutiefst persönliche, begabte Texte und ein erstaunlicher Gesang.


ELOQ – „Rooftop (feat. Cy)“

Seit fast zehn Jahren erfindet sich der stets aktive Produzent ELOQ immer wieder neu und ist somit ein wichtiger Akteur in der dänischen Elektronikszene. Mit Produktionen für bedeutende dänische Künstler u.a. MØ, hat er seine Vielseitigkeit und seine Rolle als Trendsetter bestätigt, und jetzt wendet er sich mit seinem neuen Release nach innen. Mit seiner jüngsten Albumveröffentlichung „Love City“ verwöhnt er sein Publikum mit stilvollen Produktionen und Synthesizern, die sich gleichermaßen für Tanz und Trance eignen.


Marshall Cecil – „Soliloquy (Wouldn’t Feel Alone)“

Eine Band, die vor zwei Jahren ihr Debüt mit einem unverwechselbaren Pop-Universum mit Elementen aus R’n’B, Pop, Hip Hop und Rock gab. Ihre neue Single „Soliloquy (Wouldn’t Feel Alone)“ hat sich dem geöffnet, was sie ihr „bipolares Pop-Universum“ nennen. Sowohl textlich als auch klanglich oszilliert das Trio zwischen melancholischer Introspektive und triumphierender Transzendenz. Passend dazu wird der Titel des kommenden Albums „Going Up / Going Down“ lauten.


Jesse Markin – „Treat“

Jesse Markin ist ein in Liberia geborener Songwriter aus Finnland. Nachdem er seine Debütsingle „Blood“ im Mai 2018 veröffentlichte, wurde Markin bald zum heißesten Act der finnischen Urban- und Indie-Szene. Markins Gabe ist seine Fähigkeit, Indie-Pop, Hip-Hop-Soul und R’n’B zu verschmelzen und es mit einem Hauch afrikanischer Folklore zu versehen. Seine felsenfeste Umsetzung dieser Fusion ist von einer Intensität durchdrungen, die einen fesselt.


Athletic Progression – „EMMELEV“

Groovige Jazzkompositionen mit Hip-Hop-Beats, Funk und gefühlvollen Harmonien sind die Essenz des aus Aarhus stammenden Trios, das als neue, ernsthaft gehypte Jazzband den Thron bestiegen hat. Auch im Ausland konnte das Pozential des Trios einer immer wachsenden Zuhörerschaft bewusst werden. Und wenn es um ihre Live-Auftritte geht, sind die gekonnten Arrangements und ihr Gespür für Rhythmus und Melodien on stage ebenso erspürbar wie auf dem Debütalbum.


Pasha & Coucheron – „Lighthouse“

Aus der norwegischen Hip-Hop-Underground-Szene kommend, erntete Pasha Lob bei internationalen Tastemakern wie NME. Im Alter von nur 18 Jahren wurde der Produzent Coucheron zu einem Favoriten für internationale A-Listen wie Kehlani und Nick Jonas. Jetzt kombinieren sie Pashas retro-begeisterte, beschwingten Tunes mit Coucherons spielerischem Umgang mit elektronischer Tanzmusik. Für ihren neuen Track „Lighthouse“ verschanzten sich die beiden in einer Hütte in den norwegischen Bergen.

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JJ Paulo – „Denzel“

Obwohl er in Silkeborg aufgewachsen ist und jetzt in Aarhus lebt, bleibt der Sänger und Produzent JJ Paulo seinen afrikanischen Wurzeln und seiner Inspiration treu. Ebenso offensichtlich ist der Drang des Publikums, zu tanzen, wenn die warmen, eingängigen Grooves und Rhythmen mit ernsthaftem Rap verschmelzen. Bei einer der großzügigen Shows von JJ Paulo dabei zu sein, ist wie eine große Umarmung der afrikanischen Kultur.


JEREMYTROY – „TWENTYSEVEN“

JEREMYTROY ist ein dänisch-amerikanischer Produzent, Komponist und Sänger, der in Aarhus aufgewachsen ist. Seit seinen frühen Teenagerjahren ist er ein prägender Teil der lokalen Musikszene, und jetzt wird er sich mit seinem Soloprojekt auch international die Probe stellen. In Bezug auf Genre und Stil erforscht Jeremy die abstrakten Ecken des Hip-Hop gemischt mit IDM und einem tiefgründigen, lyrischen Universum. Das Ergebnis ist ein Mosaik von düsterer und emotionaler Schönheit.


Presse: FACTORY 92

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