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Stu Larsen & „Marigold“: Ein Musik-Nomade mit Herz

Stu Larsen & „Marigold“: Ein Musik-Nomade mit Herz

Er ist ein Reisender, hat die Erkugel mehrfach umrundet und von Ost nach West, von Süd nach Nord seine Geschichten und Melodien verteilt.

Stu Larsen ist ein Storyteller und hat diese Erlebnisse und Gefühle in 11 Songs auf seinem neuen Album „Marigold“ (via Nettwerk Records) zusammengepackt.


Ein Artikel von Nina Paul – In bekannter Singer-Songwritermanier zeigt der Australier, dass er konzentrierte Geschichten aus dem Leben in harmonierende Melodien verbinden kann. So geht es um die Liebe, Herzschmerz, dem Gefühl von Verlassenheit und über seine Fernbeziehung.

Von „Vagabond“ wandelte er bis zu seiner „Marigold“. Er ist eben ein Musik-Nomade. So startet sein Album sehr positiv, aufmunternd, tanzbar und dem Alles wird gut – Gefühl.
 

„Darling it will be allright
everything will be just fine“

 
 
Mit „Hurricane“ gibt es was für die Füße. Tanzbar, bluesiger, fließend und auffordernd, bevor es dann mit „Wires Crossed“ melancholischer in der Stimmung und im Sound eher Country-Folk Attitüden verteilt.
Auf eine Art ein Track, der sich perfekt für einen Sonnenuntergang eignet.
 

„days come and they go“

 
Stu Larsen hat aber nicht nur seine Gitarre und das Schlagzeug im petto. Nein, mit Streichinstrumenten im Intro von „Wide Awake & Dreaming“ baut sich ein emotionsgeladener Song auf. Das Gefühl verlassen zu werden und sich verlassen zu fühlen machen die Stimmung des Stücke aus. Da der Australier viel um den Globus herumreist, überrascht es einen auch nicht, dass er mit „Je Te Promets Demain“ einen Song in englisch und französisch auf sein Album packt. Auch hier beherrscht das gebrochene Herz die Stimmung und den Ruf dieses zu retten: „Ich verspreche es dir morgen“.

Ruhig und oft tragend dreht sich vieles in den Songs auf „Marigold“ um die Liebe. Mal positiver, dann wieder voller Herzschmerz. Stu Larsen hat sich viele Gedanken um seine Erfahrungen gemacht und diese in seinen Worten gefühlvoll zusammengepackt. So gibt es eben nicht nur die klassischen und „klebrigen“ Liebeslieder, sondern auch den Ruf und Sound der Weite. Seine Liebesgschichte in einer Fernbeziehung, die quer über den Globus geht.

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Für längere Reisen und den Hauch von Fernweh ist „Marigold“ ein hervorragender Soundtrack. Mit der Wärme der Musik im Ohr und den Blick nach vorne in die weite Welt gerichtet.

Stu Larsen hat sich von Australien auf den Weg gemacht und verarbeitet seine Erfahrungen nun in seinem neuen Album sehr gekonnt und ehrlich, oder um es einfach mal kurz zu sagen: STU LARSEN – Wanderlust im Blut, Gedanken und Erfahrungen im Kopf, Melodien in den Fingern.


Foto: Nettwerk

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