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Süßer, dunkler CandyGothPop – Pale Waves mit „My Mind Makes Noises“

Süßer, dunkler CandyGothPop – Pale Waves mit „My Mind Makes Noises“

“Britain’s most promising new band“ – So titel man seit längerem und begeistert über die vier Engländer von Pales Waves!

Die Erscheinung eines Candypop-Lollys ummantelt in einer dunklen Hülle, dies könnte die erste Erscheinung der Band auf einem sein.

2014 in Manchester gegründet und durch die gemeinsame Liebe zur Musik der 80er und 90er Jahre und Bands wie The Cure oder Madonna gestärkt, fanden Heather Baron-Gracie und Ciara Doran schnell eine Basis für ihre gemeinsame Musik.

Mit Hugo Silvani und Charlie Wood geht es nun als Quartett weiter und sie geben dem Rock wieder eine ganze neue/alte Note. Heather ist dabei primär für die Melodien und Gitarre und Alice für die Drums und Bassline zuständig.

Nun erscheint von den Pale Waves das heiß erwartete Debütalbum „My Mind Makes Noises“ via Caroline (Universal Music) und bringt ihren ganzen Sound in 14 Tracks zusammen.

“… I was eighteen when I met you, poured my heart out, spilled my whole truth …“

 

Mit diesen Worten eröffnet sich bei “Eighteen” das gesamte Werk. So klingt jeder Song etwas poppig á la Old-School Madonna, dann mal wieder waviger den Klängen The Cures oder Siouxsie And the Banshees ähnelnd. Dunkle Pop-Töne mit Synthiesound Elementen der 80er begegnen so einen durchweg auf „My Mind Makes Noises“. Thematisch der Liebe, der Problematiken in Beziehungen und den Verlust von Menschen angetan, hört man in jedem der Tracks persönliche Themenbereiche.

„Noises“ wirkt als Namesgeber des Debütalbum, so wird mit Geräuschen Emotionen geschaffen und das Erstlingswerk trotzt nur so von diesen. Daneben gibt es noch mit „Karl“ den letzten Track vom Album, der unwahrscheinlich ehrlich und persönlich erscheint. „Televison Romance“ ist als bisher erfolgreichste Single von Pale Waves zu sehen, so war er bei den NME Awards 2018 als bestes Video nominiert und schaffte es 2017 in UK bis auf Chartplatz 2. Kein Wunder also, dass dieser Song auch einen Platz auf dem Debüt gefunden hat. Ähnlich ist es auch bei ihrer Debütsingle „There’s a Honey“ zu sehen, die schon seit 2017 einem zum Tänzeln bringt.

Ob nun ein Candypop-Lolly oder auch nicht, ob nun dunkel oder bunt wie ein Regenbogen – Pale Waves bringen auf jeden Fall frischen Wind in die Indie-Welt.

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Mit dem Gewinn des NME Under The Radar Awards als Band, mit ihrer einzigartigen ambivalenten Erscheingung und ihrem Mix aus Indie-Pop, Rock, Dream Pop, Synthie-Pop und Goth-Pop haben sie eine perfekte Lücke für ihr Sein in der Musikwelt gefunden.



14.10.2018 | Köln | Luxor
16.10.2018 | München | Strom
17.10.2018 | Berlin | Frannz Club
18.10.2018 | Hamburg | Molotow

 

Autorin: Nina Paul / Foto: Facebook Pale Waves

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