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Tame Impala kündigen nach langem Warten ihr viertes Album „The Slow Rush“ an

Tame Impala kündigen nach langem Warten ihr viertes Album „The Slow Rush“ an

Tame Impala (Kevin Parker) haben endlich ihr viertes Studioalbum „The Slow Rush“ für den 14. Februar 2020 angekündigt. Jetzt veröffentlicht Parker außerdem die neue Single „It Might Be Time“, die auf den bereits veröffentlichten Albumtrack „Borderline“ folgt.


The Slow Rush“ wurde zwischen Los Angeles und seinem Studio in seiner Heimatstadt, dem australischen Fremantle, aufgenommen. Die 12 Albumtracks wurden von Parker höchstpersönlich aufgenommen, produziert und gemischt. Das Album erscheint bei Caroline International u.a. auf Vinyl in vier unterschiedlichen Farben und im Heavyweight 2LP-Format.

Die neue Single „It Might Be Time“ ist euer musikgewordener paranoider Schatten, der euch nach der Achillesferse schnappt. Es ist die gruselige Vorstellung davon, dass das „Mojo„, der Glauben an dich selbst, kurz zum Kippenholen raus ist – und nicht wieder zurückkommt. Es geht darum sich zu hinterfragen. „Hab ich’s noch drauf? Hatte ich’s jemals??“ Der paranoide innere Kompass steht auf Selbstzweifel, sagt, es sei Zeit aufzuwachen und zu akzeptieren, dass die schönen Tage um sind.

So viel Verzweiflung sucht sich – ganz recht – seinen Weg mit Druck nach draußen: „It Might Be Time“ ist ein Paradebeispiel davon, wie Disco heute klingen könnte, ein bombastischer Ausbruch beißenden Prog-Pops am Puls eines beharrlichen Keyboard-Grooves, punktiert von übersteuerten Drums, der Ausdruck rastloser, innerer Unruhe. Eine verkopfte, psychedelische Zeitbombe, die jeden Moment zu explodieren droht – das ist Tame Impala 2020.



Auf „The Slow Rush“ taucht Parker tief ab in den Ozean der Zeit, beschwört das Gefühl eines ganzen Lebens für die Dauer eines Blitzschlags herauf und die Ereignisse, die vorüberziehen, während wir noch aufs Smartphone starren. Es ist eine Hymne auf Entstehen und Zerstörung im endlosen Kreislauf. Parker erzählte der New York Times dieses Jahr in einem Interview:

A lot of the songs carry this idea of time passing, of seeing your life flash before your eyes, being able to see clearly your life from this point onwards. I’m being swept by this notion of time passing. There’s something really intoxicating about it.”

Das Albumcover entstand in Zusammenarbeit mit Fotograf Neil Krug und zeigt symbolisch, wie die gesamte Menschheitsgeschichte in einem Wimpernschlag von ihrer Umwelt verschluckt werden könnte.

In den letzten sechs Monaten haben Tame Impala die Headlinerslots zahlreicher Festivals gespielt – darunter Coachella, Primavera, Lollapalooza Chicago und die deutschen Geschwisterfestivals Hurricane und Southside. Kevin Parker stellte „Patience“ und „Borderline“ im US-TV bei Saturday Night Live vor und verkaufte sämtliche Arena-Tourstopps aus, darunter zwei Nächte im Madison Square Garden New York City.

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Tame Impala ist Kevin Parker. Sein letztes Album „Currents“ wurde 2015 veröffentlicht, brachte ihm einen BRIT Award für „Best International Group„, eine zweite GRAMMY-Nominierung, Platin in Australien und Goldstatus in den USA, Kanada, UK, Frankreich, den Niederlanden und Belgien ein. Die erste US-Tour spielte Tame Impala 2010 in Clubs vor 200 Fans. Eine Handvoll Besuche später, dank der unbändigen Nachfrage der Fans nach Tickets für die transzendenten Live-Performances von Parker und Co, ist Tame Impala längst aufgestiegen in die Liga der Festivalheadliner und Arenen-Ausverkäufer.

Parker hat sich im Laufe der Veröffentlichung von drei Studioalben – „Innerspeaker„, „Lonerism“ und „Currents“ – zu einer festen Sample-Einflussgröße des Raps (zu hören bei Urban’s finest wie Tyler, The Creator, Frank Ocean, Rihanna) entwickelt und kollaborierte mit Lady Gaga, Kanye West, Travis Scott, SZA, Mark Ronson, Kali Uchis, Miguel, A$AP Rocky und vielen anderen.


Presse: Caroline International / Photocredit: Neil Krug

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