Death Cab For Cutie sagen Thank You For Today. Das neunte Studioalbum der Indie-Ikonen ist ab heute überall verfügbar. Die Single Gold Rush haben sie jüngst bei Jimmy Kimmel performt und schüren somit die Vorfreude auf den Februar 2019, in dem sie auch auf hiesigen Bühnen spielen werden.

Thank You For Today wurde produziert und abgemischt von Rich Costey (Fiona Apple, Franz Ferdinand, Muse), der auch das letzte, Grammy-nominierte Album KINTSUGI der Band produzierte. Thank You For Today markiert zugleich die erste Veröffentlichung von Death Cab For Cutie, bei der die langjährigen Bandmitglieder Ben Gibbard, Nick Harmer und Jason McGerr mit den neuen Mitgliedern Dave Depper (Menomena, Fruit Bats, Corin Tucker, Ray Lamontagne) und Zac Rae (My Brightest Diamond, Fiona Apple, Lana Del Rey, Gnarls Barkley) im Studio waren. Depper und Rae waren seit 2015 bereits Teil der Tourband von Death Cab gewesen.

Auf Thank You For Today tun Death Cab For Cutie zweierlei: sie bauen ihren Sound aus und sie verfeinern ihn. Was beachtlich ist für eine Band, die bereits 20 Jahre auf der Uhr hat. Das neue Studioalbum der Band aus Seattle, aufgenommen Ende 2017 und Anfang 2018 in Los Angeles, steht in einer Reihe mit Klassikern aus dem Bandkatalog wie dem Debüt Something About Airplanes (1998) und Transatlanticism (2003) – eine Sammlung von zehn Tracks, die abwechselnd wunderschön und dynamisch sind. Death Cab for Cutie weben durch das Album einen thematischen Faden über den Zusammenhang von Geografie und Erinnerung und darüber, wie schwer es sein kann, an Orten und auch Menschen festzuhalten.

Beispielhaft dafür steht die Single Gold Rush, diese haben Death Cab For Cutie just bei Jimmy Kimmel Live vorgestellt. Der Song ist ein beinahe verworfenes Demo – aufgebaut um ein treibendes Sample von Yoko Onos epischem 1972er-Track Mind Train.

„Ein Requiem für eine Skyline“ und auf eine Stadt, deren rasend schnelle Entwicklung zu einem von Kränen und Baugerüsten übersäten Himmel geführt hat. „Mir kam erst kürzlich die Erkenntnis, dass so viele meiner Erinnerungen an meine Geografie geknüpft sind“, sagt Gibbard über die Inspiration zu dem Song. „Und wenn sich diese Geografie verändert, ist es, als müsstest du dich nicht nur mit dem Vergehen der Zeit arrangieren, sondern würdest diese Leute und diese Zeit in deinem Leben noch einmal aufs Neue verlieren. Städte sind im steten Wandel und ich reklamiere in dieser Hinsicht keine Opferrolle, aber die Geschwindigkeit, in der sich Seattle verändert und farbige Menschen ebenso wie kreative Communitys an den Rand gedrückt werden, ist alarmierend.“


06.02. Köln // Live Music Hall 

07.02. Berlin // Astra Kulturhaus  

09.02. Hamburg // Große Freiheit 36


Presse: Warner Music Group Germany Holding GmbH