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The Black Keys kündigen ihr 10. Album „Delta Kream“ für Mai an

The Black Keys kündigen ihr 10. Album „Delta Kream“ für Mai an

Passend zum Geburtstag von Patrick Carney veröffentlichen The Black Keys ihren neuen Track „Crawling Kingsnake“ und kündigen direkt ihr zehntes Studioalbum „Delta Kream“ für den 14. Mai an. Das Album feiert die Wurzeln der Band und enthält elf Mississippi Hill Country Blues-Standards, die Dan Auerbach und Patrick Carney seit ihren Teenagertagen lieben, noch bevor sie eine Band gründeten. The Black Keys nahmen „Delta Kream“ in Auerbachs Easy Eye Sound Studio in Nashville auf, wo ihnen Musiker wie Kenny Brown und Eric Deaton Gesellschaft leisteten, langjährige Mitglieder aus den Bands von Blues-Legenden wie R. L. Burnside und Junior Kimbrough.

Seinen Namen bezieht das Album von William Egglestons ikonischem Mississippi-Foto, das auf dem Cover zu sehen ist (siehe unten). Auerbach sagt über das Album: „Wir haben dieses Album aufgenommen, um die Mississippi Hill Country Blues-Tradition zu ehren, die uns in unseren Anfängen beeinflusst hat. Diese Songs sind für uns heute noch genauso wichtig wie damals, als Pat und ich unsere Instrumente zur Hand nahmen und begannen, zusammen zu spielen. Es war für Pat und mich eine sehr inspirierende Session mit Kenny Brown und Eric Deaton: wir saßen uns kreisförmig gegenüber, als wir diese Songs spielten. Es fühlte sich vollkommen ungezwungen an.“

Carney pflichtet bei: „Die Session wurde nur wenige Tage im Voraus geplant und nichts wurde geprobt. Wir haben das gesamte Album in etwa zehn Stunden über zwei Nachmittage aufgenommen, am Ende der ‚Let’s Rock’-Tour.“

Einen ersten Eindruck von „Delta Kream“ bietet die heute erschienene Single „Crawling Kingsnake“. Auerbach kommentiert: „Ich habe [John Lee] Hookers Version zum ersten Mal in der Highschool gehört, ich glaube, mein Onkel Tim schenkte mir die Platte damals. Unsere Version ist jedoch definitiv Junior Kimbroughs Version davon. Es ist fast ein Disco-Riff!“ Carney ergänzt: „Wir sind mehr zufällig auf dieses Schlagzeug-Intro gestoßen. Unsere oberste Priorität war es, das Zusammenspiel zwischen den Gitarren hervorzuheben. Meine Rolle mit Eric bestand darin, einen tieferen Groove zu erschaffen.“

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Die Musik aus dem nördlichen Mississippi, wie sie den in Juke Joints zu hören war, hat die Musik der Band seit jeher geprägt, man denke nur an ihre Coverversion von R.L. Burnides „Busted“ und Junior Kimbroughs „Do The Romp“ auf ihrem Debütalbum „The Big Come Up“ (2002), gefolgt von ihrem Signing bei Fat Possum Records – Heimat vieler ihrer musikalischen Helden – und ihrer darauffolgenden EP „Chulahoma“ mit Coverversionen von Junior Kimbrough.

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