The Ninth Wave – ein Bandname mit der Anspielung auf ein Gemälde des russisch-armenischen Malers Ivan Aivazovsky, das eine mystisch-romantisch stürmische See zeigt. Die Zerstörungskraft, aber auch die Schönheit der Natur, sie klingt auch in den Songs der schottischen Band hindurch.

Gerade standen die vier Indie-Rock Newcomer noch mit Editors auf der Bühne, nun geht die Reise weiter. Mit “A Wave Goodbye To The People Who Said I’d Win” präsentieren sie uns diesen Freitag den ersten Song aus ihrer kommenden EP.

The Ninth Wave aus dem schottischen Glasgow produzieren einen herrlich düsteren, saftigen Indie-Rock. Bislang existieren nur einige EP’s, diese klingen aber bereits äußerst vielversprechend. Songs wie „Liars“ oder „New Kind of Ego“ von der EP „Attention“ begeistern mit einem 1980er-geschulten Wave-Punk, mit satten Gitarren, dunklem Schlagwerk und dem berückenden Co-Lead-Gesang von Elina und Haydn.

Wenn es eine definierende Charakteristik von The Ninth Wave gibt, ist es die Art, wie sie mit ihrem schnell aufsteigende Glasgower Four-Piece-Mix Licht und Dunkelheit mischen. Schalltechnisch bringen sie die Wände zum Beben. Auf dem Papier könnten sie die Art von Band sein, die den Dezibel Pegel bei Shows erhöhen würde, nur um die Köpfe der Leute zu verwirren. Aber da läuft ein Pop-Impuls durch die Songs. Für jeden rohen Lärm gibt es eine Zuckerschicht. Sie testen die Entschlossenheit von Post Punk, Drone und Shoegaze und das Endergebnis ist ein schillernder Treffpunkt zwischen Beton und Süßigkeiten.

Mit “A Wave Goodbye To The People Who Said I’d Win” präsentiert die Band nun den ersten Song aus ihrer kommenden EP und die sich wie eine Art Wende ihres Stils anfühlt. „This song is the first piece that we’ve put out from all of the music that has been recorded this year. It’s the first song we demo’s after finishing the last EP and it felt like some sort of a turning point in our style – it became the touchstone of the music that was to be written after”, sagen sie selbst.

In ihrer neuen Single zeigen sich The Ninth Wave sehr innerlich fokussiert und singen über die Annahme, dass eine Beziehung manchmal zu sehr beschädigt wird, um die Gleiche zu sein wie früher.


20.09. BERLIN, Maschinenhaus
21.09. HAMBURG, Reeperbahn Festival
22.09. KÖLN, artheater


Presse: Popup-records / Foto: Neelam Khan Vela