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#ThrowbackThursday: Larissa White & FIREBIRD

#ThrowbackThursday: Larissa White & FIREBIRD

Sie ist bekannt als Moderatorin des Sektor-Senders 1LIVE, erfolgreiche DJane (Lari Luke) und immer wieder in verschiedenen Formaten in Film und Fernsehen zu sehen und rockt mit ihrem Hund Vilma die Social-Media Plattform Instagram.

Larissa Rieß ist zugegebenermaßen ein wahres Multitalent und geboren für die Unterhaltungsbranche.


Im Oktober 2016 erschien darüber hinaus auch ein musikalisches Werk. Ja ganz recht, auch gesungen hat sie schon. Und das sogar ziemlich erfolgreich.

Mit „Firebird“ geht es also um das erste und einzige Album, das Larissa Rieß unter ihrem Pseudonym „Larissa White“ veröffentlichte.

Über 6.000 monatliche Hörer verzeichnet ihr Alter-Ego auf der Streamingplattform Spotify und ist damit mehr als ein Kunstprojekt oder ein „peinlicher Fehltritt“. Nein, Firebird ist ein gelungenes, gut produziertes Pop-Album das es zurecht heute in den Throwback Thursday schafft.

Dass Larissa Rieß sehr ambitioniert ist, steht außer Frage, doch dass die zwölf Titel allesamt fantastisch aufeinander abgestimmt sind und ein rundes Gesamtbild ergeben, ist eine außerordentliche Leistung. (Die man teilweise nicht einmal bei großen internationalen Musikern geboten bekommt)


Nach eigenen Aussagen, entstanden die Titel ursprünglich als akustische Versionen an der Gitarre, sind letztendlich aber zu jenen modernen, leicht elektronischen Pop-Nummern geworden, wie wir sie auf Firebird zu hören bekommen.


Sich selbst beschriebt Larissa Rieß aka Larissa White in der Videobeschreibung auf dem gleichnamigen YouTube-Kanal wie folgt: „Larissa White the newcomer with the incredible rough and sexy voice was born in Ecuador, raised up in Portugal and lives in Berlin. She is a broken girl with power and class who tries to handle the vestiges of her past.

Die 12 Titel erscheinen für manche unter Umständen ein wenig klischeehaft, sind dabei aber nicht negativ kitschig. Es erinnert ein bisschen an erfolgreiche ‚Castingshow-Girlgroups‘. Das Album ist jedoch sehr homogen, geht dabei keine großen Risiken ein und klingt hin und wieder ein bisschen nach 2005.

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Insgesamt aber, ist Firebird ein Werk, das durch seine Stärke und die aussagekräftigen Lyrics überzeugt.

Musikliebhaber sollten keine Wunder erwarten und das neue unentdeckte Musik-Genie hinter dem Album vermuten, ABER es macht Spaß. Es ist locker, es ist eine nette Ergänzung in der heimischen Diskografie und einzelne Songs können bestehende Playlists mit Sicherheit gut abrunden.



Autor: Dominik Huttner Foto: Larissa White YouTube

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