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Tóke singt in „Brown Face“ über seine Rassismuserfahrungen

Tóke singt in „Brown Face“ über seine Rassismuserfahrungen

Auch, wenn der Song gut und einfach ins Ohr geht, sind die Hintergründe alles andere als leicht. Tóke  verarbeitet darin seine eigenen Erfahrungen mit Rassismus.

Wie es sich anfühlt, mit brauner Haut in Deutschland, ausgerechnet auf dem Land, aufzuwachsen? Alles andere als einfach. Anders sein. Anders wahrgenommen werden. In „Brown Face“ besingt der indonesisch-deutsche Künstler Tóke die vielen Seiten des Alltagsrassismus und welchen Umgang er damit gefunden hat.

Oft scheinen Bemerkungen, Wortwahl, Blicke subtil, doch beißend sind sie trotzdem. Alltäglich dazu. „Call me exotic / that’s white gaze / My culture surpasses your mindframe / My batik outshines your Nike’s“ heißt es in einer der Zeilen von „Brown Face„.

Doch lebt der Song nicht nur von (ziemlich berichtiger) Kritik am Alman-Mindset. Es ist auch ein Track über die Zelebrierung der eigenen Person, eine Quelle der hoffnungsvollen Energie. Tóke erzählt:

Das ist mein Song über Selbstidentität, Protest, aber auch Empowerment von People of Color, die in einer weißen Mehrheitsgesellschaft leben

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Das Musikvideo ist bunt, divers und lebensfroh. Zu sehen eine BIPoC-Gruppe, die ihre Vielfältigkeit in Tänzen, Styles und Ausstrahlung feiern.

Der Sound von „Brown Face“ ist tanzbar, vereint RnB, Hip Hop und Pop mit energetischen Flows und einprägsamen Melodien. Nach „I Don’t Know“ ist es die zweite Single aus der EP „The Art Of Letting Go„, die am 07.05.2021 erscheint.

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