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Tom Taschenmesser sieht ein: „Niemand Kann Alle Sein“

Tom Taschenmesser sieht ein: „Niemand Kann Alle Sein“

Achtung, Seufz-Alarm: Tom Taschenmesser veröffentlicht seine zweite Single „Niemand Kann Alle Sein“ und zeigt sein Können als großer Geschichtenerzähler mit der gewissen Portion Pathos, die zum Herbstbeginn so seltsam passend scheint.

Haben wir eigentlich je eine Antwort auf die gewollt-ulkige Philosophiefrage „Wer bin ich und wenn ja, wie viele?“ bekommen? Tom Taschenmesser liefert sie nun. „Jeder ist viele, aber niemand kann alle sein“ bekundet er im Refrain seiner zweiten Single, die so schwermütig und doch irgendwie zufrieden klingt. Als hätte Tom sich mit seiner Feststellung „Niemand Kann Alle Sein“ angefreundet.

In seinen Strophen erzählt er von jenen, die er kennt und glaubt zu kennen. Die vom Sehen und Hören, die flüchtigen Begegnungen beim Durchstreifen der Innenstadt. Von denjenigen, die er dabei beobachtet, wie sie jemand anders sein wollen.

War seine Debütsingle „Meine Schwestern“ noch laut und reibungsvoll, brilliert „Niemand Kann Alle Sein“ durch das Intime, das Ruhige. Man darf gespannt sein, was Tom als nächstes aus dem Hut zaubert.

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