Timetable? CHECK. Tipp im Wettbüro für den Geheimen Headliner abgegeben? CHECK. Vorfreude auf das Kosmonaut Festival? CHECK CHECK CHECK. Bevor es nächste Woche ostwärts geht und nach einem kleinen Abstecher beim Karl-Marx-Kopf der Stausee Rabenstein angesteuert wird, gibt es heute unsere TOP 10-Acts, die ihr beim Kosmonaut nicht verpassen solltet. Neben den Gastgebern gibt es hier Newcomer-Lieblinge, All Time Favourites und andere Überraschungen.

Den kompletten Spielplan gibt es hier: LINK. Noch keinen Bandtipp beim Kosmonaut-Wettbüro abgegeben? Schnellstmöglich ändern! Hier gehts lang: LINK. Unsere Tipp-Kandidaten? Gibts unten.


1. HER (29.06 – Hauptbühne, 16:35 Uhr)

Mit dem Release des selbstbetitelten Debütalbums führt Victor weiter, was er und sein Freund Simon sich 2016 mit ihrem Erfolgshit „Five Minutes“ aufgebaut hatten. Der schaffte es kurzerhand in die iPhone-Werbung und verbreitete sich so im Handumdrehen. Als Simon im letzten Sommer den jahrelangen Kampf gegen den Krebs verlor, wollte Victor nicht aufhören, sondern das Projekt für Simon weiterführen. Freitags dürfen wir uns auf fabelhaften Soulpop freuen.

2. TRETTMANN (30.06 – Hauptbühne, 17:45 Uhr)

Als er vor gar nicht all zu langer Zeit das Musikgenre wechselte, erlebte Trettmann seinen zweiten Karrierefrühling. Das Chemnitzer Eigengewächs zog Deutschrap-Fans ohne Beleidigungen deiner Eltern in seinen Bann und brachte mit „#DIY“ eins der besten Alben 2017 heraus. In der Heimat zu spielen wird ganz groß und vielleicht schaut Carsten Chemnitz, den man ansonsten als Felix Brummer, Gastgeber und Kraftklub-Frontmann kennt, für „Wie Du“ vorbei. Textsicher sind wir!

3. Drunken Masters (29.06 – Aftershowbühne, 01:30 Uhr)

Das kompetente DJ-Duo unseres Vertrauens. Wenn Joe und Chrissi auflegen, sind fette Bässe und starke Hip Hop-Beats garantiert. Seit vielen Jahren ein fester Bestandteil der deutschen Rap- und Remix-Szene, produzierten sie in der ersten Hälfte diesen Jahres FELLYS Übersingle „IBRAHIMOVIC“ und legten mit dem hauseigenen Remix samt Casper und Ahzumjot alles in Schutt und Asche. POW POW POW!

4. VSK (30.06 – Aftershowbühne, 15:45 Uhr)

Wer? Na, das Verbale Style Kollektiv. Den meisten sind Schreibmaschine MC und MC Flowbodda wohl besser unter den Namen Maxim und Tarek bekannt. Macht’s langsam klick? Wer sich zu sehr den Kopf zerbrechen muss, sollte vielleicht einmal an „Urlaub für’s Gehirn“ denken.

5. Ilgen-Nur (30.06 – Atominobühne, 15:00 Uhr)

Ilgen-Nur. Schreibt euch den Namen der jungen Wahl-Hamburgerin schleunigst auf eure „Muss ich dieses Jahr unbedingt sehen“-Listen. Die ehrliche und tanzbare Indie-Slacker-Musik spricht wahrscheinlich nicht nur uns aus dem Herzen. Im Frühling eröffnete Ilgen-Nur die Konzerte der Indie-Könige Tocotronic und wer sie dort verpasst haben sollte, hätte jetzt die Möglichkeit, das gefälligst schnell nachzuholen!

6. Sam Vance-Law (30.06 – Hauptbühne, 14:30 Uhr)

Die wohl lieblichste Stimme unter der Sonne beehrt das Kosmonaut. Mit der Veröffentlichung von „Homotopia“ brachte der kanadische Wahl-Berliner in Zusammenarbeit mit Konstantin Gropper (Get Well Soon) das genialste Konzeptalbum dieses Jahres raus. Wer dem Einheitsbrei (den man auf diesem Festival grundsätzlich nicht findet, aber ihr wisst, was ich sagen möchte) entkommen will, trifft sich am Samstag um 14:30 an der Hauptbühne.

7. Faber (29.06 – Hauptbühne, 17:50 Uhr)

Wer Faber jetzt noch nicht kennt, lebt wahrscheinlich unter einem Stein. Der Schweizer mit dem niedlichen Lächeln und den allzu frivolen Texten hat sich allerspätestens mit seinem letztjährigen Debütalbum „Sei ein Faber im Wind“ Rand und Namen gemacht. Wer Faber als Kraftklub-Support im Frühjahr verpasste, kann nun aufatmen. Wer ihn (so wie wir) als Support nicht verpasst hat, kann sich nun euphorisch freuen, den sympathischen Buben aus Zürich noch einmal live und unter freiem Himmel erleben zu können.

8. SIND (30.06 – Atominobühne, 14:00)

Früh aufstehen hat sich nie mehr gelohnt als jetzt. Wenn SIND am Samstag den zweiten Kosmonaut-Tag einläuten, werdet ihr uns sehr weit vorn, sehr laut mitsingend erleben. Ihr Erstlingswerk „Irgendwas Mit Liebe“ ist heute schon eines unserer Lieblingsreleases 2018 und da ist die Vorfreude, die Berliner live erleben zu können, natürlich riesig!

9. Drangsal (29.06 – Atominobühne, 20:00 Uhr)

Der „Zores“ aus Herxheim darf in solch einem illustren Line-Up natürlich nicht fehlen. Drangsal machte mit „Harieschaim“ lautstark auf sich aufmerksam, um mit dem 2018er-Album „Zores“ die Erwartungen noch einmal zu übertreffen. Der Teilzeit-Miesepeter wäre nicht nur der perfekte Kandidat für den ESC 2019, sondern ist auch ein Must See auf dem Kosmonaut.

10. Kraftklub (30.06 – Hauptbühne, 22:40 Uhr)

Kraftklub schaffen es aus zweierlei Gründen in diese Liste: Erstens, weil sie die Initiatoren, Hausherren und Gastgeber des Kosmonaut Festivals sind, also aus Höflichkeit. Und zweitens, weil sie die vermutlich beste Band der Welt sind (keine Übertreibung).

(11. Der geheime Headliner (29.06 – Hauptbühne, 22:25 Uhr)

Zwar ist in der Headline offiziell von einer Top 10 die Sprache, doch kommen wir nicht umher, einen ganz besonderen Act in diese Liste zu mogeln: den geheimen Headliner. Dies ist eine besondere, schöne Tradition, die seit dem ersten Kosmonaut Festival Anklang gefunden hat und einfach dazu gehört. Zu Beginn waren es Kraftklub selbst, in den Folgejahren erfreute man sich an Fettes Brot & Co. Und dieses Jahr? Nun, das erfahren wir wohl erst am Kosmonaut-Freitag. Unsere Wette fürs Wettbüro? Hm, Casper? Die Ärzte? Wir werden berichten!


Autorin: Anna Fliege / Photocredit: Kosmonaut Festival

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