Vor etwas mehr als einem Jahr hat der Sänger, Songschreiber und Komponist Tristan Brusch sein Debütalbum „Das Paradies“ via Downbeat/Warner veröffentlicht und damit teils für Unverständnis und hochgezogene Augenbrauen gesorgt, anderen Orts für Beifall und Begeisterung. Seine direkten Texte und ungenierten Auftritte rufen starke Reaktionen hervor, ob bei Ina’s Nacht oder kürzlich auf dem MS Dockville Festival.


Am 11. Oktober wird Tristan Brusch seine neue EP „Operation am faulen Zahn der Zeit“ auf Radicalis Music veröffentlichen. Darauf präsentiert sich der Wahlberliner ganz bewusst reduziert, verlässt sich nur auf sich selbst und lässt neben seiner markanten Stimme lediglich Klavier und Gitarre zu Ton kommen – in vier tragikomischen, puristischen und fast schon beunruhigenden Liedern. Die restliche Zeit verbringt Tristan auf den Bühnen dieses Landes, ob im Herbst als Support der Höchsten Eisenbahn oder im neuen Jahr auf Solo-Tour!

en Riss in der Realität mit dem vertrockneten Pritt-Stift kleben und über das fatale Scheitern milde schmunzeln. „Operationen am faulen Zahn der Zeit“ heißt die neue EP von Tristan Brusch – tragikomisch, puristisch, fast schon beunruhigend, wie schon der Titel verrät. Der Sänger, Songschreiber und Komponist hat sich diesen neuen Stücken ganz bewusst sehr reduziert angenommen, sich nur auf sich selbst verlassen und bei der Umsetzung lediglich Klavier und Gitarre zu Ton kommen lassen. Darüber legt sich kompromisslos und dringlich seine markante Stimme, so unmittelbar hat man ihn zuvor vielleicht noch nie gehört. „Das letzte Album zu produzieren war ein langwieriger und teilweise ermüdender Prozess. Ich wollte dieses Mal einfach ohne viel nachzudenken Musik machen und nachträglich nicht dran rumschrauben“, so Brusch selbst.

„Die Moritat vom Schweighöfer“ ist nicht nur die erste Single sondern auch ein perfektes Beispiel dafür, wie Tristan Brusch sich auf den Kern der Sache konzentriert. Vielleicht einer der schönsten Punk-Songs, die jemals auf dem Klavier geschrieben wurden. Vielleicht verstörend für die, die ihn eher aus einem größer produzierten Pop-Kontext kennen. In jedem Fall aber ein wichtiges Statement für seinen Facettenreichtum und obendrein eine außerordentlich angriffslustige Lyrik, die das Herz dieser EP auf den Punkt bringt: „Nimm mich so wie ich bin“. Mit „Fisch“ ist obendrein ein alter Bekannter zu hören, den es bereits auf seinem Debüt gab, hier jedoch unplugged und sehr einfühlsam neu arrangiert. Dazu gibt es mit „20:15“ in herrlicher Absackermentalität und dem fast schon epischen „Siegertreppchen“ zudem zwei weitere neue Songs.

Die Grundlage für die „Operationen am faulen Zahn der Zeit“ bilden Ideen aus alten Recordingsessions sowie eine alte Skizze von Maeckes, die den Text von „Die Moritat vom Schweighöfer“ lieferte. Im Hintergrund liefen im Zuge der Entstehung Live-Mitschnitte von Tom Waits und Nancy Griffith. „Manchmal muss man sich mit Dingen eindringlich beschäftigen, um sie lieben zu können“, gibt Tristan Brusch zu bedenken. Kante, Unbequemlichkeit und musikalische Raffinesse sind hier somit wichtige popmusikalische Bestandteile. Mit diesen vier Songs der neuen EP gelingt Tristan Brusch ein erfrischender Gegenpol und diesen gibt es im Januar dann auch live zu bestaunen. „Ich gehe solo auf Tour und freue mich endlos drauf. Ohne Mitmusiker muss ich auf niemanden Rücksicht nehmen, kann spontan alles umwerfen, noch näher ans Publikum heranrücken und muss meiner Goofiness keine Grenzen setzen. Bandkonzerte sind aber unersetzlich und kommen danach auch wieder.“



11.10.2019 NÜRNBERG – NÜRNBERG-POP FESTIVAL
12.10.2019 WEIDEN – DIE SÜNDE

MIT DIE HÖCHSTE EISENBAHN

18.10.2019 MAGDEBURG – MORITZHOF
19.10.2019 LEIPZIG – TÄUBCHENTHAL
20.10.2019 ROSTOCK – HELGAS STADTPALAST
21.10.2019 KÖLN – GLORIA
22.10.2019 KÖLN – GLORIA (ZUSATZSHOW)

TRISTAN BRUSCH SOLO TOUR

06.01.2020 ROSTOCK – HELGAS STADTPALAST
07.01.2020 HAMBURG – PRINZENBAR
08.01.2020 BREMEN – LAGERHAUS
09.01.2020 OSNABRÜCK – ROSENHOF (FOYER)
10.01.2020 PARDERBORN – WOHLSEIN
11.01.2020 ESSEN – ZECHE CARL
13.01.2020 DÜSSELDORF – THE TUBE
14.01.2020 KÖLN – VEEDEL CLUB
15.01.2020 FRANKFURT AM MAIN – PONYHOF
17.01.2020 MAINZ – KULTURCLUB SCHON SCHÖN
18.01.2020 STUTTGART – IM WIZEMANN (STUDIO)
19.01.2020 MÜNCHEN – ZEHNER
20.01.2020 WIEN – ARENA
21.01.2020 DRESDEN – OSTPOL
23.01.2020 ERFURT – KULTURZENTRUM ENGELSBURG
24.01.2020 HANNOVER – LUX
25.01.2020 BRAUNSCHWEIG – EULENGLÜCK
30.01.2020 SAARBRÜCKEN – SPARTE4
01.02.2020 BERLIN – MAZE


Presse: Radicalis GmbH / Foto: Tom Kleinschmidt