„Egal wer ihr seid, egal wen liebt, lasst uns heute einfach einen Moment gemeinsamen Moment haben und den ganzen Mist da draußen vergessen“ – Han von Hot Milk


Ein Artikel von Carolin Czarnecki – Es ist ein kalter Dezemberabend und die Kantine füllt sich langsam um den Hauptact des Abends zu sehen: The Faim. Im September haben sie gerade ihre neue Platte rausgebracht und nun ging es für die gebürtigen Australier auf eine ausgedehnte Welt-Tournee. Mit Songs wie „Summer is a Curse“, „Humans“ oder „Saints of the Sinners“ haben sie sich in den letzten Monaten einen Namen, über die internationalen Grenzen hinaus, gemacht.

Doch bevor es für die Jungs selber auf die Bühne geht, haben sie zwei weitere Bands eingeladen um die Bühne zu teilen. Zum einen Hot Milk, eine Emo-Punk Band aus Manchester die sich in das Herz der Zuschauer spielen konnten. Energiegeladen, etwas frech und wild spielen sie ihr Set und verbreiten damit eine dermaßen gute Stimmung, dass es schon fast verboten ist.

Zweiter Support des Abends ist die Band Normandie aus Stockholm, die schon bei Yellowcard auf der Abschiedstournee als Support gespielt haben. Mit ihren Songs die einen gewissen Hymnensound besitzen heizen die Schweden Die Kantine noch mehr ein. Mosh Pits gehen auf, es wird gesprungen und laut mitgesungen.

„Are you guys ready for The Faim?!“ – Philip, Normandie


Nach der kurzen Umbaupause ging es dann auch endlich für The Faim auf die Bühne. Voller Energie, artistisch und voller Spaß spielen die Jungs ihr Set. Ein weiterer Bonus: die Songs der Jungs schlagen live nochmal einen Tacken mehr ein, und so sorgen Songs wie „Humans“ oder „Worlds Apart“ für den absoluten Gänsehautmoment. Auch bei schnelleren Songs wie „Summer is a Curse“ bleibt die Hütte nicht stehen, sondern tanzt ausgelassen mit Sänger Josh Raven mit.

Das schöne an The Faim ist ja, dass man es der Band ansieht wie sehr sie es genießen live zu spielen. Sie sind ausgelassen und voller Kraft, vor allem Josh. Zum Ende hin wurde noch nach voller Rockstar-Manier einfach mal der Mikrofon-Ständer zerschrottet. Was ein Abend!


Autorin und Foto: Carolin Czarnecki