Wenn der Schweiß nur so tropft, die Stimmung brodelt und es den vollen Brass auf die Ohren gibt, dann kann man sich auf jeden Fall bei Moop Mama wiederfinden.


Ein Artikel von Nina Paul – Das FZW in Dortmund durfte sich gestern die Ehre erweisen und den Urbanbrassern Moop Mama aus München eine Bühne bieten. Diese sollte auch echt nicht zu klein sein, wenn 10 Musiker gleichzeitig diese für sich einnehmen.

Volles Haus und volle Stimmung

Sold-Out war angesagt und dies ließ sich auch von Anfang an spüren. Das Publikum zeigte sich nicht nur beim Hauptact des Tages schon in voller Konzertlaune, sondern auch beim famosen Support Roger Rekless aus München. Dieser schaffte es mit seinem Wortwitz, seinen Reimen und überhaupt mit seiner Präsenz auf der Bühne jeden in der Halle einzufangen. Er zeigte, das Rap zusammen mit seinem Schlagzeuger mal auf eine etwas andere Art live zu präsentiert werden kann. Definitiv ein Garant mit seiner Musik, die mal ernster und mal lockerer ist, demnächst auf größeren Bühnen oder eben als Mainact zu stehen. Auf jeden Fall wird man noch mehr von ihm hören.

Was also schon echt grandios begann, wurde dann noch durch die Show von Moop Mama getoppt. Mit fettem Sound, Beats und Instrumenten gab es direkt einen würdevollen Start, der sich bis zu letzten Sekunde des Konzerts durchzog.

Wenn 10 Mann die Bühne erobern …

dann ist vielleicht „ICH“ angesagt, aber es wirkt alles zusammen wir ein WIR. Schon alleine das Zusammenspiel der Münchner hat etwas faszinierendes an sich. Mal an der Trommel, Flöte, Blasinstrument, mal einfach auf der Bühne oder eben seitlich auf den Erhöhungen der Bühne. Ständig wechselte sich das Bühnenbild und so wurde man allein nur schon visuell die ganze Zeit unterhalten.

Mit Urban Brass volle Kraft voraus

MC Keno am Mikro hatte stets Kontakt zu seinen Fans und dies gezielt allein schon durch die Texte. So durften in der Setliste natürlich Tracks wie „Kapuze“, „Hier Bin Ich“ oder „Molotow“ nicht fehlen.

Überhaupt wurde den Fans im ausverkauften FZW eine Show geboten, die bei niemandem nicht doch etwas die Temperatur stiegen ließ. Voller Brass auf die Ohren, mit voller Stimmung gefeiert und mit einem vollen Sack an positiven Konzertmomenten nach Hause, so geschehen gestern in Dortmund!


Foto: Nina Paul