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Villagers spielen in Düsseldorf, München und Leipzig

Villagers spielen in Düsseldorf, München und Leipzig

Die Villagers sind bald wieder unterwegs! Seit Veröffentlichung ihrer ersten EP 2008 gehören die Villagers aus Dublin zu den hoffnungsvollsten Vertretern der irischen Musikszene. Sie verweben breit angelegte Klangwelten mit poetischen Texten und einem sensiblen Gespür für emotionale Schwingungen.

Mittlerweile gehören zu den Villagers sieben Musiker; es dürfte den ohnehin raumgreifenden, kaum zu kategorisierenden Klang dieser herausragenden Band noch weiter auffächern. Umso mehr darf man sich auf die jetzt neu bestätigten Shows im November in Düsseldorf, München und Leipzig freuen.


11.11.2019 Düsseldorf – zakk
12.11.2019 München – Strom
13.11.2019 Leipzig – UT Connewitz


Gestartet als Soloprojekt, rekrutierte Conor J. O’Brien nach Erscheinen der ersten EP „Hollow Kind“ mit den Gitarristen Tommy MyLaughlin und James Byrne, Bassist Danny Snow sowie Keyboarder Cormac Curran die geeigneten Mitstreiter, um Villagers zur echten Band zu formen. Ihr Debüt „Becoming A Jackal“ war ein wunderbares Kleinod behutsam arrangierter Indie- und Neofolk-Musik.

Die internationale Presse zeigte sich überwältigt, man verglich sie mit Künstlern wie The Frames, Bright Eyes, Sparklehorse oder Leonard Cohen. In Irland stieg das Album auf Platz 1 in die Charts ein und wurde für einen Mercury– sowie einen Choice Music Prize nominiert. Für die gleichnamige Singleauskopplung verlieh man O’Brien den renommierten Ivor Novello Award, die Irish Times wählte die Band unter die „fünf wichtigsten irischen Künstler der Gegenwart“.

Im Anschluss gingen die Villagers mehr als ein Jahr auf Tournee. Diese Erfahrung schweißte das Quintett enorm zusammen und ebnete den Weg für eine bedeutende Veränderung. Anders als beim Debüt, das O’Brien noch gänzlich alleine komponierte und arrangierte, war das zweite Album „{Awayland}“ eine echte Kollektivarbeit. O’Brien schrieb die neuen Songs aus der Sicht eines Neugeborenen. Ein frischer Ansatz, der auch dem Sound zugutekam.

So fanden sich in den neuen Tracks Versatzstücke von Funk, elektronischen Elementen, Krautrock und orchestraler Filmmusik, die weit über die Grenzen eines gewöhnlichen Indie-Sounds hinausgehen. Auch „{Awayland}“ geriet zum überwältigenden Erfolg in Irland, stieg in England, Deutschland und vielen weiteren Nationen in die Charts – und erhielt den Choice Music Prize, für den sie erneut nominiert waren.
Mit dem folgenden Album „Darling Arithmetic“ brach wieder eine neue künstlerische Phase für Villagers an. Nach der experimentellen, bezugsoffenen Band-Arbeit des Vorgängers wurde das dritte Werk nun wieder von Conor J. O’Brien alleine aufgenommen.

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Die Villagers wären nicht sie selbst, wenn sie danach nicht ein weiteres Mal überrascht hätten: Mit „Where Have You Been All My Life?“ erschien 2016 ein viertes Album – diesmal wieder als gesamte Band, doch dafür nicht im Studio: Die Platte bietet gründlich umarrangierte Live-Versionen von einigen Band-Favoriten, die bereits als Studioversionen erschienen waren. Letztlich war diese Platte O’Briens Rückkehr zur Band-Arbeit, die sich auf dem am 21. September erschienenen, fünften Album „The Art of Pretending to Swim“ entladen hat.



Presse: FKP Scorpio / Photocredit: Rich Gilligan

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