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VIVIN aus Wien überraschen mit ihrer Debütsingle „CRYPTIC“

VIVIN aus Wien überraschen mit ihrer Debütsingle „CRYPTIC“

Die Debütsingle der Wiener Band VIVIN heißt nicht umsonst „Cryptic„. Geht es um Liebe? Wenn ja, um erfüllte oder unerfüllte? Oder geht es um Verlust? Zwischenmenschliche Chemie ist ambivalent, rätselhaft, kryptisch, ihre Interpretation in „Cryptic“ dem Hörer überlassen. Schon seit Jahren macht das Trio gemeinsam Musik (u.a. bei Giantree) und experimentiert zusammen. Wir ergänzen uns wie Komplementärfarben, vergleichen VIVIN ihre Musik mit der Farbenlehre.

Und wie bei Farben und optischen Täuschungen können wir nie sicher sein, ob wir alle das Gleiche sehen. Damit spielen sie in ihrer Debütsingle und dem dazugehörigen Musikvideo. Mit knalligen Farben und Boomerang Videoeffekt stellt „Cryptic“ Fragen zur zeitgenössischen Kommunikation.

Wie wirken sich neue Technologien wie Instagram auf unser Sozialleben aus? In welchen Gesellschaftsnormen sehen wir uns? Hetero-, homosexuell oder Ménage à trois? Liebe kennt keine Grenzen, egal in welcher Konstellation. Wir senden sie aus, und unser Gegenüber gibt sie uns wieder zurück – wie ein Boomerang.


If everything I ever wanted was mine / I still would search for more to learn to lose
If all I ever wanted was mine / you still would be the one I follow ‘cause love never dies


VIVIN sind Ada Joachimsthaler, Franziska Kleinschmidt und Hele Maurer, Autodidakten und Fans des gepflegten Soundmixes. Sie mischen elektronische und akustische Sounds, Beats und Drums, Synthesizer und Piano, Synthie-Bass und Bassgitarre. Beeinflusst sind sie sowohl von Bands wie Tame Impala oder Phoenix, aber auch von bildenden Künstlern wie etwa Louis Vivin, von dem sie ihren Namen entlehnt haben und der sich in seiner Funktion als Wegbereiter des Surrealismus auch im Selbstverständnis der Band, ihren Texten und dem Artwork wiederfindet. Surreale Elemente nähren ihre Fantasie. Klare Antworten gibt es selten, denn das Leben ist „Cryptic„.

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Presse: Seayou Records / Photocredit: Martin Phox

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