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Von Enttäuschungen und den basierten Ungleichgewichten: „Don’t Want You Not To“ von Woodship | Videopremiere

Von Enttäuschungen und den basierten Ungleichgewichten: „Don’t Want You Not To“ von Woodship | Videopremiere

Woodship steigern mit „Don’t Want You Not To“ die Spannung auf die kommende EP „Blackout“.
Mit dem Track beweist die Band aus Unna wiedermal, warum ihre Musik oft als „Dystopischer Riff Rock“ bezeichnet wird.

So geht es um Enttäuschungen, die auf extremen Ungleichgewichten in Beziehungen basieren. Musikalisch als präzises Rifffeuerwerk zu bezeichnen, erstaunt da doch die „Rap-Einlage“ von Sänger Leon.

Visuell kraftvoll umgesetzt und stets dabei bildlich anwesend, der Konflikt über die nicht anwesende Balance.

You took my hearts
You took my soul
You made me scream
And you Made me growl
You took my tongue
You’ve taken EVERYTHING
EVERYTHING

Die Band Woodship aus Unna begeistert abermals mit einem starken, powervollen Song und steigert die Vorfreude auf die am 11.12.20 erscheinende EP „Blackout“.

Das Genre in dem sich die Jungs bewegen nennen sie „Dystopischer Riff Rock“. Dystopisch, da die Band immer wieder den Finger in die Wunde einer vom Kapitalismus getriebenen Weltbevölkerung legt und düstere Zukunftsszenarien zeichnet.

So war die letzte Single „Dreadful Light“ ein Auszug aus dem Tagebuch der Erde, die mit der Zerstörung durch den Menschen und seiner Gleichgültigkeit leben muss. Dabei wird sie personifiziert, stellt die menschliche Verhaltensweise an den Pranger und stellt sich die Frage, ob dort jemand ist, der oder die ihr helfen kann.

DON’T WANT YOU NOT TO

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Die neue Single stellt eine weitere Seite des besagten Tagebuchs dar, die Enttäuschung zum Ausdruck bringt. Enttäuschung darüber, dass die Reaktion auf das was sie zu geben hat Ausbeutung und Zerstörung ist. Eine Beziehung im extremen Ungleichgewicht. Sie sehnt sich nach mehr Wertschätzung.

Als Supportact teilten sie die Bühne schon mit Bands wie The Intersphere, Prime Circle und Rebecca Lou. So konnte sich das Trio eine gewisse Fanbase aufbauen, die sie nun durch Crowdfunding bei der EP finanziell unterstützt. Leon, Philipp und Timo präsentieren einen packenden Track, bei dem Lyrics, Video und Songstruktur ineinander greifen und eine starke Message verbreiten.

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