Besuch aus dem Land von Eis und Wind ist angesagt, die Musik der vier Isländer erwärmt das Herz von Innen und die Temperaturen in Köln zeigen sich auch langsam etwas frühlingshafter.
Vök sind auf Figure-Tour und begeistern wieder ihre Fans in ganz Europa.

Gestern (05.03.18) fanden die vier Musiker um Margrét Rán den Weg in das gemütliche Studio 672 in Köln. Auch hier sollte Tanzen, Singen, Spaß an der Musik und die Liebe zur Band wieder an vorderster Stelle stehen.

Einstimmung und Aufwärmung (das meine ich wörtlich so) gab es durch den schwedischen DJ-Artist Mountain Bird. Mit elektronischen Tönen, unter anderem einen neuen Remix für Mando Diao und Sängerin Amanda Mair überraschte der Schwede mit die Anwesenden. Was wie ein „normales“ DJ-Set am Anfang wirkte, wurde durch die Verbindung von verschiedenen Basselementen und dem Gesang ein stimmungsvoller Start in den musikalischen Teil des Abends.

Kurz nach 21 Uhr, Nebel schwirrt auf und die ersten Töne von der aktuellen Single „Breaking Bones“ erklingen. Vök eröffnen Stilgerecht ihr Set und begeistern alle Anwesenden vom ersten Klang an. Mit weiteren Songs vom Album Figure und einer guten Mischung aus den vorherigen EPs geht es weiter. Sei es auf englisch oder wie bei „Við Vökum“ auf isländisch, jedes Lied wird extrem positiv aufgenommen. Es wird mitgesungen, getanzt und gelacht, die vier Musiker haben es mal wieder geschafft und die Herzen ihrer Fans eingenommen. Auch Gudrun Veturliðadóttir, welche die Band nach dem Abgang von Óli live am Bass unterstützt wurde gebührend gefeiert. Das Saxophon wurde von Andri Már wie gewohnt zum Glühen gebracht und sprüht so immer strahlende Energie aus, die direkt auf das Publikum übergeht. Im Nebel teilweise verschlungen stach die Stimme von Margrét Rán glasklar und karftvoll heraus und brachte so jedem Song seine eigene Emotion bei.
Mit „Waterfalls“ und der Zugabe „Before“ ging so ein tolles und vor allem warmes Konzert zu Ende. Warm im Herzen und im Studio 672.

VÖK – Persönlich kann ich nur jedem naheliegen diese sympathische Band mal live zu erleben. Vor allem wer elektronische, handgemachte Töne mit dem Hauch des hohen Nordens mag, der wird sich hier sehr wohl fühlen.

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Text / Fotos: Nina Paul

 

 

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