Beziehungen, die kein gutes Ende nehmen – wer kennt es nicht. RIIVA liefert den perfekten Soundtrack dafür und zeigt mit ihrer neuen Single „Wall of Water“ ungebändigte Wut, den Wunsch nach Rache in einer verletzlichen Hülle.


Dabei greift sie das Bild einer Meeresgöttin auf, die durch die lange psychische Verletzung emotional abstumpft, dadurch jedoch neue Kräfte gewinnt und kanalisiert, die sie geistig und körperlich über ihr Opfer stellen.

Sie singt von den Folgen einer äußerst toxischen Beziehung. Die ständige Anwesenheit der Vergangenheit durch beherrschende Rachegedanken. Der Wunsch all die Kräfte zu gewinnen, die gebraucht werden, um endlich mit der Vergangenheit abzuschließen und inneren Frieden zu finden. Überspitzte Gedankengänge, die normalerweise tief im Verborgenen bleiben.



Wall of Water erzählt die Geschichte einer zärtlichen, sensiblen und gutmütigen Wassergöttin, die sich aufgrund des durch ihren Geliebten zugefügten Schmerzes in eine dunkle, gefährliche und eiskalte Wassergöttin verwandelt.
Die zwischen leuchtenden Pastellfarben und düsterer Stimmung variierenden Bilder basieren auf Clemens Brentanos Ballade der „Loreley“.

Sie erzählt von der wunderschönen Loreley, die von ihrem Geliebten betrogen wurde. Von Rache getrieben begann sie Seefahrer mithilfe ihres hypnotisierenden Gesangs in Richtung ihrer tödlichen Klippe zu locken, wo sie ihnen dann von der Spitze aus beim tödlichen Zusammenstoß zusah. Sie wurde als Meerjungfrau oder Hexe beschrieben, die mit ihrer unbändigen Schönheit ihre Opfer verzauberte, ablenkte und somit bewusst in den Tod trieb.


Presse: Closer Pleasures / Photocredit: Coverart „Wall of Water“