Ach ja, wo kämen wir denn hin, würden wir die schönste Zeit des Jahres, mit den immergleichen Weihnachtsalben zelebrieren? Keane-Sänger TOM CHAPLIN liefert uns doch mit ‚Twelve Tales of Christmas‚ einen weiteren Grund, den Kamin anzuheizen und die warmen Socken anzuziehen, um es sich mit einer Tasse heißem Kakao gemütlich zu machen.

„Nachdem er zuletzt im Herbst 2016 mit seinem gefeierten Solo-Debütalbum „The Wave“ unter anderem die Top-3 der britischen Charts aufgemischt hat, meldet sich Tom Chaplin nun mit einem ganz besonderen Album zurück: „Twelve Tales of Christmas“ heißt der Longplayer, der am 17. November bei Island Records erschien. Neben vier umwerfend arrangierten Coversongs vereint das Album gleich acht Neukompositionen, an deren Entstehung Tom zugleich als Co-Autor beteiligt war.“1

Twelve Tales of Christmas bietet uns keinen zuckersüßen Weihnachts-Pop, sondern klingt wesentlich ruhiger und besinnlicher. So hört man bei einigen Songs nicht direkt, dass es sich um Weihnachtsmusik handelt. Das Album schafft es auf subtile Art und Weise, den besonderen Reiz der Weihnachtszeit unterbewusst in einem zu wecken.

Tom Chaplin’s wunderbar sanfte Stimme (für die ich Ihn persönlich bei Keane immer schon sehr geschätzt habe) versetzt mich beim anhören, langsam aber stetig in eine angenehme Entspannung. Das Album wirkt fast meditativ. So wurde z.B „River“ von Joni Mitchell völlig neu interpretiert.

Ich finde es schön, dass sich das Album aus 2/3 Neuheiten und 1/3 bekannten Klassikern zusammensetzt. Man hat die Chance etwas völlig neues kennenzulernen, bekommt aber obendrauf auch allseits bekannte Songs zu hören. („Walking In The Air“ aus „The Snowman“ von 1982, „River“ von Joni Mitchell, „2000 Miles“ von The Pretenders und „Stay Another day“ von East17)

Twelve Tales of Christmas ist nicht DAS Weihnachtsalbum, das jeder an Weihnachten hören wird, versucht es aber glücklicherweise auch gar nicht zu sein. Ich schätze die Besonderheiten und kleinen Finessen mit denen die einzelnen Songs daherkommen und mir ein Gefühl von Weihnachten vermitteln. Einen Platz in meine Weihnachtsplaylist hat das Album jedenfalls gefunden.

 

1:Promotion-Werft

Fotocredit: Universal Music

Autor: Dominik

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