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Wilder Woods und sein neues Video zu „Sure Ain’t“

Wilder Woods und sein neues Video zu „Sure Ain’t“

Wie ein alter Cadillac Eldorado, der mit einem Motor aus dem 21. Jahrhundert nachgerüstet wurde, stellte sich Anfang April Wilder Woods mit zwei Tracks vor, die viel über die Dualität des Projektes aussagen. Zugleich verwundbar und selbstbewusst, spiegeln die Songs einen reichen Erfahrungsschatz wider und machen dabei künstlerisch einen gewagten Satz nach vorn, wenn eindringliche, introspektive Lyrics sich mit müheloser Coolness paaren.


Nun ist auch bekannt, wer sich hinter dem Projekt verbirgt – vielen bekannt als Frontmann Bear Rinehart der Rockband NEEDTOBREATHE aus South Carolina, enthüllt Wilder Woods im neuen Video zu „Sure Ain’t“ seine Identität.

Gedreht in Los Angeles unter der Regie von Gus Black (Phoebe Bridgers, Lennon Stella, Gary Clark Jr.), ist „Sure Ain’t“ das jüngste einer Serie von Wilder-Woods-Visuals mit wiederkehrenden Charakteren und einem durchgehenden Erzählstrang, der die Spannungen und daraus resultierenden Schäden erkundet, die ein Künstler zwischen seinem Zuhause und der Bühne empfindet. Rineharts Frau, Mary Reames Rinehart, wirkt im Video ebenfalls mit, als seine fortwährende Muse.



Wilder Woods“ läutet ein neues Kapitel in Bear Rineharts ruhmreicher Karriere ein, eines, das seine Inspiration von seinen beiden Söhnen Wilder Rinehart und Woods Rinehart bezieht. In dem Wissen, dass er von ihnen nicht erwarten konnte, mutige, potenziell lebensveränderte Entscheidungen zu treffen, wenn er selbst nicht dazu gewillt war, entschied er, den Sprung zu wagen und mit seinem Beispiel voranzugehen.

„Es fühlte sich an, als würden sie mit Lichtgeschwindigkeit groß werden. Ich wollte die Zeit anhalten, und sei es nur für einen Moment, und diese Musik als Brief an sie schreiben. Ich wollte ihnen zeigen, dass ich an diesem Punkt meines Lebens keine Angst davor verspürte, den Schritt ins Ungewisse zu tun.“

Nach seinen 15 Jahren mit NEEDTOBREATHE, jener Band, die er mit seinem Bruder und Freunden gründete, ihren Grammy- und weiteren Nominierungen, Chart-toppenden Alben und ausverkauften Touren, nahm sich Rinehart 2017 eine seltene Pause vom Touren. Er blickte zurück auf seine eigene Kindheit, das Aufwachsen in Possum Kingdom, South Carolina – und grübelte über einige der schwierigeren Fragen des Lebens nach.

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Er begann sich zu fragen: Wie würde das Leben aussehen, wenn wir versuchten, die Reise ebenso sehr zu genießen wie das Ziel? Welche Risiken würden wir eingehen, wenn wir unsere Fehler als die Geschenke ansähen, die sie in Wahrheit sind?

„In diesem Sinne entwickelte sich Wilder Woods gleichermaßen zu einer Selbstfindung wie es ein Brief an jene war, die ich liebe“, merkt Rinehart an. „Es wurde zu einer Herausforderung für mich, mein selbstgemachtes Leid in etwas zu verwandeln, auf das ich und meine Familie stolz sein konnten.“


Presse: Warner Music Group Germany Holding GmbH / Foto: Jesse Deflorio

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