Er ist einer der angesagtesten Acts im deutschsprachigen Raum, füllte bereits mit seinem ersten Album „Irgendwas gegen die Stille“ die Clubs Deutscher Großstädte und ist nun mit seiner zweiten Veröffentlichung „Irgendwie anders“ auf erfolgreicher Arena-Tour.


Wincent Weiss ist Singer und Songwriter und begeistert seit einigen Jahren erfolgreich die deutsche Medienlandschaft. Sein erstes Album erreichte Platin-Status und auch namenhafte Auszeichnungen konnte Weiss bereits für sich verzeichnen. So gewann er erst in diesem Jahr neben der ‚Goldenen Henne‘ in der Kategorie Musik, auch den ‚Goldene Kamera Digital Award‘ in der Kategorie Best Music Act. Weiterhin schmückt seine eigene Wachsfigur mittlerweile Madame Tussauds in Berlin und der Drache Tabaluga konnte sich in 2018 über Stimme und Gesang im gleichnamigen Kinofilm erfreuen. Kein Wunder also, dass auch sein zweites Album an den Erfolg aus 2018 anknüpft und Wincent in diesem Jahr erstmals die Arenen des Landes füllt.

Ein Artikel von Sarah Kaiser – Vor gut 3 Jahren habe ich Wincent Weiss das erste Mal live gesehen. Seitdem ist einiges passiert. Mittlerweile füllt der 26- jährige die größten Hallen Deutschlands. So auch am Freitag Abend in Düsseldorf die Mitsubishi Electric Halle. Bereits Stunden vor Beginn des Konzertes stehen die meist weiblichen Fans in der Kälte wartend in ihren Bandshirts an, um einen guten Platz weit vorne zu ergattern. Wer Glück hat, hat den Fast Lane Pass und darf eine halbe Stunde eher in die Halle.

Den Abend eröffnete Bengio. Der deutsche Singer Songwriter spielte mit Songs wie „Fan von Dir“ oder „Unbeschreiblich“, der einen Tag zuvor erst released wurde, den Support.

Nach Bengios Auftritt und kurzer Umbaupause steht dann aus dem Nichts ganz reduziert und mit nur 2 Spots beleuchtet, Wincent mit seiner Gitarre am Ende des Bühnenstegs und spielt „Irgendwie anders“ um kurz darauf seine Zuschauer mit großem Konfettiregen zu begrüßen. „Irgendwie anders“ heißt nicht nur sein zweites Studioalbum, sondern auch seine Tour, die ihm deutschlandweit ausverkaufte Locations beschert. So auch an diesem Abend im Rheinland. Mit 7200 Zuhörern ist die Mitsubishi Halle in Düsseldorf schon seit Monaten restlos ausverkauft gewesen.

Obwohl ich selber wahrscheinlich deutlich den Altersdurchnitt in die Höhe treibe, packt mich Wincents Bühnenpräsens und die Musik schon nach den ersten Takten. Der Musiker zeigt sich wie immer absolut authentisch und publikumsnah und gratuliert kurzerhand einem 11-jährigen Fan zum Geburtstag, die ihr erstes Konzert wohl nicht so schnell vergessen wird. Mit Songs wie „Weck mich nicht auf“ oder „Unter meiner Haut“ spielt Wincent Weiss mit seiner Band auch Titel aus seinem Debütalbum.

Bei den beiden „Proberaum-Medleys“ wird es akustisch. Wincent sitzt gemeinsam mit den Jungs der Band auf Barhockern und spielen Sarah Connor, Max Giesinger oder Mark Forster Songs, bei denen die ganze Halle mitsingen kann. Die Stimmung ist total ausgelassen und wechselt von ruhigen emotionalen Stücken bis hin zu mit Feuer- und Pyrotechnik unterstützten Uptempo-Nummern. Mit feuerfester Jacke steht nun der Künstler selber in Flammen auf der Bühne und singt. Was ein grandioser Höhepunkt a la Rammstein.

Mit Zugaben und dem Lied „Feuerwerk“ und dazu echtem Feuerwerk, Steam und Konfetti bedankt sich Wincent bei seinen Gästen und verabschiedet sich mit einer grandiosen Show. Im Frühjahr hat der Sänger eine Verlängerung der Tour angekündigt und somit hat jeder, der ihn noch nicht live gesehen hat die Chance dies nachzuholen. Vorerst allerdings endet seine aktuelle Tour am 03.12 in Hamburg. Danach geht es für den Sänger zurück ins Studio, denn parallel zur Tour arbeitet Wincent Weiss auf Hochtouren an neuen Song, damit auch in 2020 wieder erfolgreiche Tracks für seine Fans veröffentlicht werden können. Das erste Ergebnis dieser Arbeit gibt es hier zu hören:


Autor: Dominik Huttner, Sarah Kaiser Foto: Sarah Kaiser