Friedliche und lässige Stimmung, so erscheint einem das neuen und mittlerweile fünfte Album „V“ von dem amerikanischen Psychodelic-Rock-Quartett „Wooden Shjips“. 

Sieben Songs eröffnen einem neue Sphären, musikalisch und innerlich. Der Anschein eines lockeren Sommeralbum wird einem geboten und dies hat laut der Band einen Grund.
Enstanden und geschrieben von John Ripley im Sommer 2017 während der großen Brände, die irgendwas apokalyptisches an sich hatten. Dem was entgegenzusetzen beschlossen Omar Ahsanuddin, Dusty Jermier, Nash Whalen und Ripley Johnson einen gewissen Frieden, Ruhe und einen Puls gegen die ganze Negativität auf „V“ zu vereinen.

Der ruhige, leicht monoton anmutende Gesang versprüht eine Gelassenheit, welche durch das psychodelischen Gitarrenspiel verstärkt wird. Eine gewissn Zeitlosigkeit durchzieht das gesamte Album, so dass es 8 Minuten, wie bei der ersten Vorabsingle „Starring At The Sun“ wie im Fluge vergehen.

Forscher, beatlastiger kommt dagegen „Red Line“ daher. Eine gewissen Lockerheit und Freiheit schlängelt sich durch das Stück.

Optimismus und mehr die Schönheit in allem zu sehen, dies zieht sich wie ein roter Faden durch alle Songs. Allen voran durch die basierte und verzerrt-singenden Gitarren, die einen packen und von Ebene zu Ebene mittragen.

Das Cover symbolisiert passend die Thematik von „V“: Frieden in Zeiten von Chaos! Wooden Shjipy haben mit diesem Werk etwas sehr postives geschaffen und ist wohl möglich eines ihrer besten Alben jemals in seiner ganzen Ballance.

Mit den Wooden Shjips erhält man den Anschein, dass der Sound San Franciscos der 60er Jahre genau vor einem ist. Also Augen zu, Musik an und sich von den Klängen einfangen lassen. Gut, dass der Sommer vor der Tür steht und mit „V“ genau die entspannten und positiven Songs geboten werden, die einem wieder „Back To Earth“ bringen.



Autor: Nina Paul / Foto: Jason Powers