Noch ist er Newcomer hat sein Ziel aber fest im Blick, schon bald zu den ganz großen im Geschäft zu gehören. Mit seiner aktuellen Single, hat er einen weiteren Stein auf dem Weg nach ganz oben gelegt! Wir haben mit TIM KAMRAD gesprochen! Der erst 20-Jährige veröffentlichte vor kurzem seine neue Single „Ruin Me“ und geht im nächsten Jahr mit Sunrise Avenue auf Tour.


Deine Single „Ruin Me“ hat einen schnellen Beat und vermittelt das Gefühl von Sommer, Sonne und Party. Dabei handelt ‚Ruin Me‘ von der Sünde, von der Verführung sich hinreißen zu lassen. Sollte man im Leben öfter JA sagen und über seinen Schatten springen, oder welche Message vermittelt der Song?

Ich denke auf die Frage, ob man öfter JA sagen sollte gibt’s zwei richtige Antworten: Ja und Nein. Zum einen ist es so, dass ich meine besten und lustigsten Abende und Erlebnisse hatte, als ich einfach meinen Kopf ausgeschaltet und mich auf den Moment eingelassen habe. Dementsprechend ist es oft sehr gut, einfach loszulassen und sich hinreißen zu lassen , ohne sich vor eventuellen Fehlern zu fürchten. Zum anderen sollte man es natürlich nicht übertreiben und aus falschen Entscheidungen lernen – sei es in Beziehungen oder z.B. eben nur auf Partys. Der Song soll genau diesen Zwiespalt vermitteln: Um Spaß zu haben, muss man manchmal über seinen Schatten springen und alles andere in den Hintergrund stellen . Wenn man aber zu oft die gleichen Fehler macht ruiniert man sich in einer Weise selbst.

Bei YouTube wirst Du als ‚deutscher Ed Sheeran‘ betitelt. Wie fühlt sich das an, wenn Fans solche Vergleiche ziehen? Ist es Fluch oder Segen?

Ja, das habe ich schon öfter gehört. Auf der einen Seite ist es natürlich schön, mit dem größten Star verglichen zu werden, den es aktuell in der Musikwelt gibt – zumal ich auch seine Musik toll finde. Auf der anderen Seite sehe ich deutliche Unterschiede in unserer Musik : Wir bauen zwar auf dem gleichen Ansatz auf, gehen aber in verschiedene Richtungen. Ich denke mit kommenden Songs und wachsendem Profil meinerseits wird man dann auch deutlicher sehen, worin Tim Kamrad sich von Ed Sheeran, Shawn Mendes und Co. unterscheidet, auch wenn ich gegen einen ähnlichen Karriereverlauf nichts hätte…

Im nächsten Jahr bist Du mit Sunrise Avenue auf Tour und wirst die Shows als Support Act eröffnen. Erfüllt sich damit ein persönlicher Traum?

Auf jeden Fall! Ich glaube, dass jeder Musiker davon träumt in großen Hallen und Arenen zu spielen. Dass ich dazu schon im nächsten Jahr die Möglichkeit bekomme, kann ich immer noch nicht wirklich fassen und muss mich ab und zu noch zwicken. Ich freue mich tierisch auf die Tour und bin den Jungs von Sunrise Avenue unendlich dankbar, dass sie mich mitnehmen.

Welche musikalischen Wünsche und Träume hat man, wenn man schon viel erreicht hat, aber durchaus noch viel erreichen kann?

An erster Stelle steht bei mir immer die musikalische Entwicklung: Ich will mit jedem Song, mit jeder Live – Performance und jeder Produktion einfach besser werden. Aktuell bekomme ich die Gelegenheit mit vielen verschiedenen Leuten zu arbeiten und lerne dadurch jeden Tag etwas Neues – das ist großartig. Dann ist es natürlich so, dass ich meine Musik einem immer größeren Publikum vorstellen will, meine eigenen Konzerte spielen will und der Welt zeigen möchte, wer ich bin. Ich bin ein sehr ehrgeiziger Mensch und will mich daher immer steigern.

Du selbst bezeichnest deine Musik als „Gitarren Groove Pop“. Was steckt dahinter und wovon lässt Du dich inspirieren?

Generell mache ich gitarrenbasierte Popmusik, die meist eine Gitarren – Linie als Grundlage hat . Das liegt daran, dass ich schon seit ich denken kann Gitarre spiele und so auch alle meine Songs schreibe. Wichtig ist mir dabei, das Instrument nicht nur klassisch einzusetzen, sondern seinen Sound zu verfremden und neue Dinge auszuprobieren. Inspiration kommt dabei aus Popmusik der verschiedensten Jahrzehnte: Durch meinen Vater bin ich mehr oder weniger mit den Beatles aufgewachsen, höre aktuell total viel 70er/80er Jahre Soul und Funk und bin großer Justin Timberlake Fan. Das kombiniere ich dann, denke ich einfach mit der jeweiligen Stimmung, in der ich bin und eben mit Einflüssen aktueller Popmusik, die mir gut gefällt.

Wenn man den Großteil des Tages selbst damit beschäftigt ist Musik zu machen, hört man dann selbst gerne noch Musik zum Ausgleich? Und wenn ja, welche?

Ja, eigentlich die ganze Zeit – Musik ist einfach mein größtes Hobby und das Zentrum von allem, was ich tue. Aktuell höre ich (wie zuvor erwähnt) sehr viel Soul und Funk, einfach weil ich den Groove liebe und mich so total mitnehmen lassen kann. 100% abschalten kann man dabei aber natürlich nie – bei jedem Song analysiere ich erstmal, was passiert und überlege, wie ich bestimmte Sachen in meine Musik einbinden kann. Das macht’s aber auch so interessant!

Am 7. Im März 2018 erscheint dein erstes Album. Was genau dürfen wir davon erwarten und für wen ist dieses Album besonders zu empfehlen?

Das Album wird eine Sammlung aus Erlebnissen und Gedanken, die sich bei mir innerhalb des letzten Jahres gestaut haben: Eine Zusammenfassung der wichtigsten Dinge, die sich in meinem Umfeld ereignet haben – teilweise aus meiner, oft aber auch aus Sicht anderer Menschen. Musikalisch wird’s groovy, soulig aber auch teilweise ruhig und getragen. Gute Laune Songs paaren sich mit nachdenklichen Titeln, sodass es ein ständiges Auf – und Ab der Stimmung gibt – genauso wie das eben bei mir zur Zeit der Entstehung der Songs war. Der Sound ist wie schon erwähnt gitarren basiert – gespickt mit einigen elektronischen Elementen, die ich während meiner Beschäftigung mit Musikproduktion in der letzten Zeit kennen und lieben gelernt habe. Alles in allem wird’s sehr vielseitig: Die Hörer können mich mit allen meinen Fassetten und Gedanken kennenlernen und eben meinen Einstieg in diese neue Welt nachvollziehen. Das Album ist der Soundtrack zu dem was ich in der letzten Zeit so erlebt habe. Es ist etwas für alle, die mich näher kennenlernen wollen und Lust haben mit mir zu feiern, nachzudenken und auch manchmal traurig zu sein.

Du bist erst 20 und musizierst schon gefühlt dein ganzes Leben. Wo geht der Weg hin und was kommt zukünftig noch von dir?

Ich hoffe, dass ich mich – wie gesagt – immer weiter steigern kann. In Zukunft möchte ich meine Musik natürlich mit so vielen Menschen wie möglich teilen. Abgesehen von meiner eigenen Karriere als Künstler, möchte ich aber auch vermehrt als Songwriter für andere Künstler und bald hoffentlich auch als Produzent arbeiten. Ich möchte einfach mit so vielen Leute wie möglich so viel Musik wie möglich machen.

Interview von: Dominik
Foto: Tim Kamrad Facebook

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