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Neu auf dem Videomarkt #202

Neu auf dem Videomarkt #202

Während alle bei Social Media Bilder von verschneiten Landschaften posten, geht es bei uns farbenfroher zu: Neue Musikvideos en masse!

Darjeeling

Es geht mit großen Schritten auf die digitale Veröffentlichung ihres neuen Albums zu: „Over The Sea” ist die letzte Vorabsingle des am 26. Februar erscheinenden dritten Darjeeling-Albums “Maguna”. Der zweifelsohne optimistischste und eingängigste Song auf “Maguna” träumt sich in “bessere Zeiten” und liefert damit ein bisschen Trost in diesen trüben Zeiten. Das Animationsvideo von Andreas Dauerer visualisiert dieses Gefühl äußerst passend. 

Zoe Wees

Das offizielle Musikvideo für die neue Single „Girls Like Us“ beschäftigt sich in eindrucksvollen Bildern mit den großen Themen des neuen Songs der 18-Jährigen: Selbstliebe und Solidarität mit allen Mädchen, die sich von unerreichbaren Schönheitsidealen unter Druck gesetzt fühlen.

Zoe Wees selbst erzählt: „Es ist nicht immer gut, sich den Kopf darüber zu zerbrechen, wie man für den Rest der Welt aussieht. Es ist viel wichtiger sich über die eigenen Gefühle tief im Inneren bewusst zu sein. Es ist nicht einfach, sich selbst als schön zu bezeichnen, aber Selbstbewusstsein ist eine riesige Hilfe auf dem Weg zu Selbstakzeptanz und Selbstliebe“.

Django Django

Während das vierte Album von Django Django langsam näher rückt, veröffentlicht die Band heute eine weitere Single. „Free From Gravity“ ist nach dem pulsierenden Titeltrack und dem hypernervösen „Spirals“, die bereits erschienen sind, eine verblüffende Kehrtwende.

Der Song ist eine zurückgenommene, wunderschöne Hymne an den Ausbruch und damit vielleicht das Stück, das die grundlegende Thematik des Albums am besten zum Ausdruck bringt. Mit dem Song erscheint auch ein Musikvideo des britischen Regisseurs Jim Canty, das in Mystic, Connecticut gedreht wurde. Es dokumentiert einen Tag im Leben eines Kindes, das ein grünes Alien-Kostüm trägt… es ist doch ein Kind, oder..?

Karo Lynn

Mit „WUBIF – Acoustic“ zeigt Karo Lynn aus Leipzig ihr Talent für ehrliche und auf das Wesentliche reduzierte Folksongs. Das stimmungsvolle Performance-Video ist die perfekte Ergänzung zu dieser Veröffentlichung. Karo Lynn ist eine talentierte Singer-Songwriterin aus Leipzig. Ihre Lieder sind handgemacht und ehrlich, typisch für das Indie-Folk- Genre. Mit der akustischen Version von „WUBIF“ besingt sie gefühlvoll, aber gleichzeitig voller Kraft „den Moment, der die Augen öffnet und die Freiheit gibt, eine andere Richtung im Leben einzuschlagen.“

Yungblud

Das Video zu „acting like that“, dem gemeinsamen Song von Yungblud, Machine Gun Kelly & Travis Barker, ist draußen. Regie führte Yungblud selbst, gemeinsam mit seinem Manager Gavin Gottlich und Produzent Ross Anderson. Yungbluds Part wurde in London gedreht, Machine Gun Kelly und Travis Barker sprangen in L.A. vor die Kameras.

Celeste

Die Ausnahmekünstlerin veröffentlicht das Musikvideo zur aktuellen Single „Love Is Back“. Im groovigen Retro-Soul-Stück spielen jede Menge coole Frauen mit, zum Beispiel Melanie C. Der Track ist Teil des am 29. Januar erscheinenden Debütalbums „Not Your Muse“.

Dennis Lloyd

Mit „Anxious“ erscheint die neue Single des internationalen Multiplatin-Künstlers Dennis Lloyd und ist der erste Track aus seinem kommenden Debütalbum, das noch in diesem Jahr erscheinen soll. Lloyd zeigt sich auf dem neuen Track, der erneuet vor allem durch seine unfassbarer Stimme begeistert, unglaublich verletzlich und unverblümt. Dabei thematisiert er die universellen Kämpfe, die mit Angst, Depression und Einsamkeit einhergehen.

Jetty Bones

Die Alternative-Pop-Sängerin und Produzentin Jetty Bones kündigt für den 26. Februar ihr Debütalbum „Push Back“ via Rise Records an. Bei den Aufnahmen der Songs erhielt die Künstlerin, bürgerlich Kelc Galluzzo, Unterstützung durch den renommierten Produzenten John Fields (Jonas Brothers, Miley Cyrus, Demi Lovato). Mit „That’s All“ steht zudem eine weitere Hörprobe samt Videoclip in den Startlöchern.

CLOVES

Die australische Künstlerin CLOVES (alias Kaity Dunstan) stellt ihre brandneue Single „Sicko“ und das dazugehörige Musikvideo vor. Nachdem sie Ende letzten Jahres die Single „Dead“ releaste, folgt mit „Sicko“ nun der zweite Song aus ihrem kommenden Album, das noch in diesem Jahr erscheinen wird.

Neben einer 1990er-Jahre Referenz in der Hook, hat der Track für die Interscope-Künstlerin eine tiefe Bedeutung: “’Sicko’ is my best way of painting the tunnel vision, panic scramble of social anxiety. It’s like a living, breathing second personality in your brain. One which makes you question everything you do and say in social situations, worried that others don’t like you for it. It’s exhausting, not only keeping you from enjoying the present but also fucks with your relationships”.

Zouj

Zouj, ein in Leipzig lebender französisch/marokkanisch/amerikanischer Produzent und Sound Wizard. veröffentlicht seinen Debüt-Track „Anxious Sleep“. Es ist außerdem der erste Vorgeschmack auf seine Solo-EP, die im Frühsommer erscheinen soll.

Nachdem Adam aka. Zouj bereits mit dem futuristischen Noise-Pop-Outfit Lingua Nada für ziemlichen Wirbel im europäischen Underground sorgte, beschloss er, dass es an der Zeit war, neue Wege einzuschlagen. Die Mission? Herauszufinden wie moderne Popmusik klingen und vor allem sich anfühlen sollte, die Seele in synthetischen Klängen zu finden.

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Charlotte Cardin

Im September veröffentlichte Charlotte Cardin ihren ersten Vorboten zum neuen Album: Mit „Passive Agressive“ lieferte die Künstlerin aus Montreal eine tanzbare Absage an eine toxische Beziehung: „I love my self too much to waste good years on bad love“ – ein Track, der das Alleinsein und die Unabhängigkeit feiert, „Hallelujah, baby. We’re no longer together“! Jetzt erscheint mit „Daddy“ der nächste Track ihres neuen Albums, das im April erscheinen wird.

Das dazugehörige Musikvideo wurde unter der Regie von Martin C. Pariseau gedreht. Der Clip zeigt Cardin aber nicht verwoben in ihrem Love Triangle, sondern allein im Kinosaal,auf dem Dach eines Sexkinos Gitarre spielend oder vor einer anrüchigen Leuchtreklame.  Das Video spielt mit rosaroten Assoziationen des Rotlichtmilieus, doch statt anrühig oder verführerisch wird die Sängerin als Inbegriff von Coolness inszeniert – stets in ihrem grauen „Daddy“ Hoodie.

Billy Zach

Billy Zach’s dritte Singleauskopplung aus dem neuen Album ‛Struggle On’ beträgt sich anders als dessen Vorgänger. ‛Funny’ ist ein eher leichtfüßiger, dennoch zynischer, Song ohne Schnörkel. Textlich schwankt ‛Funny’ zwischen Monolog und Prolog, zwischen Ironie und Verbitterung.

„Isn’t it funny that I can’t (won’t) change?“ Die Frage scheint rhetorisch; der eine will nicht, der andere kann nicht, und vielleicht ist das Ganze doch gar nicht so witzig. Musikalisch bleibt ‛Funny’ ungewohnt kurzatmig und kompromisslos. In den zweieinhalb Minuten definiert eine abgehackte Akkordfolge das Klangbild, während Bass und Schlagzeug polternd das Tempo vorgeben. Der Gesang bleibt bis zu Ende lethargisch, bevor er schließlich den Hörenden wütende Proklamationen um die Ohren wirft.

Emma McGrath

Nachdem in den letzten Monaten durch Akustik-Sessions und Vorab-Singles bereits ein Vorgeschmack gegeben wurde, erscheint jetzt die neue EP „Settled In Motion (Silent Minds, Pt.3)“ der Britin Emma McGrath. Damit komplettiert sie ihre Trilogie der „Silent Minds“ EPs.

Die neue Single „Paradise“ ist ein weiterer Beweis ihres ehrlichen und überaus direkten Songwritings. Der Song erzählt vom schmalen Balanceakt zwischen ihrer Liebe für die Musik und ihrem Privatleben. Im Video zum Song gewährt Emma McGrath ebenso tiefe Einblicke. Gedreht mit ihrer Freundin während des erneuten Lockdowns, zeigt es den inneren Kampf auf intime und sehr persönliche Weise.

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