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Blossoms & „Foolish Loving Spaces“: Indie-Pop blüht wieder

Blossoms & „Foolish Loving Spaces“: Indie-Pop blüht wieder

Blossoms sind alles, was man sich unter einer typisch britischen Indie-Band vorstellt: Fünf dürre Typen mit langen Haaren, aus der Nähe von Manchester, die auf jedem Foto gelangweilt in die Kamera schauen. Sie sind schon seit einigen Jahren erfolgreich und können Hymnen wie I Can’t Stand It oder Charlemagne zu ihrem Repertoire zählen.

Ein Artikel von Carla Rosocha – Mit Foolish Loving Spaces veröffentlichen sie ihr drittes Album. Dieses stieg in Großbritannien in der ersten Woche auf die Nummer eins der Albumcharts ein.

Es geht um Liebe und Anhänglichkeit. Der Opener, If You Think This Is Real Life, ist unglaublich eingängig. Man könnte fast vermuten, (oder hoffen?) der Rest des Albums folgt diesem Track und würde in eine ähnliche Richtung gehen. Das stimmt dann aber nicht ganz, es folgen The Keeper und Your Girlfriend, zwei Singles, welche schon letztes Jahr veröffentlicht wurden. Das übrige Album ist ein bisschen ruhiger. My Swimming Brain erinnert dabei an einen Abspann eines Films oder einer Serie der 70er Jahre. Neben dem ersten Track ist Oh No (I think I’m In Love), der Einzige, der einem im Ohr hängen bleibt.

Insgesamt ist es aber ein sehr spannendes Album, auch wenn Blossoms nun etwas anders klingen. Vielleicht fehlt der ein oder andere neue Indie-Kulthit, lohnen tut es sich aber allemal. Und: Würden sie so klingen wie vorher, wäre es auch langweilig. Im Mai kommen sie für drei Konzerte nach Deutschland.

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BLOSSOMS LIVE

02.05.2020 Köln – Gebäude 9
04.05.2020 Berlin – Frannz Club
05.05.2020 Hamburg – Knust


Autorin: Carla Rosocha / Photocredit: Ewan Odgen

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