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Mit Fewjar geht es direkt auf die „Autobahn“ | Trackpremiere

Mit Fewjar geht es direkt auf die „Autobahn“ | Trackpremiere

Wir erinnern uns an den Moment in den 90ern, in dem wir auf der Rückbank des Familienautos Papa beobachten, wie er uns sicher durch die Nacht bringt.

Heute sitzen wir an seiner Stelle. Allein. Und die verschwommenen Lichter der  nächtlichen Autobahn rauschen an uns vorbei. Das Radio spielt die Klassiker von damals, die aber nur wie weit entfernt an unser Ohr dringen. Talk Talk, Status Quo und dann Grönemeyer. Und als die Morgensonne aufgeht sind wir im kontemporären Indie Sound angekommen. Wir hören die soundliche Finesse von Tame Impala, die Klarheit von Roosevelt und die anmutige Poesie des deutschsprachigen Indie.

Das Bild, das sich nun vor uns ergibt, lässt sich in keiner anderen Sprache so treffend beschreiben wie in der Muttersprache der Band. AUTOBAHN ist der erste bilinguale Track des deutschen Indie Trios. Und er könnte nicht näher an der heutigen deutschen Identität sein

Fewjar ist kontemporärer Indie Pop aus Berlin. Musikalisch geerdet, aber voller Bewegungsdrang. Tänzerisch, voller klanglicher Weite, mit ehrlicher Melancholie und trotzdem optimistisch. Ein modernes „Crying at the Discoteque“.
Dabei verbinden sie selbstbewusst Einflüsse von Artists wie Gorillaz, Bon Iver oder Caribou mit nostalgischen Vibes von Talking Heads, Queen oder Talk Talk. All diese Facetten vereinen sich im Sound des eigenen, gemütlichen Studios in Berlin-Weißensee, in dem sie jeden Song in Eigenregie schreiben, aufnehmen und mischen. Jakob Joiko, Felix Denzer und Andre Moghimi gestalten dabei nicht nur die Musik, sondern auch alles von Artwork bis Musikvideo selbst.

Bereits mit ihrem Debütalbum schlugen Fewjar 2013 in der deutschen Musikszene erste Wellen – vom WG-Zimmer aus. Jede der drei bisher veröffentlichten LPs erreichte bis dato 2 – 3,7 Millionen Streams auf Spotify. Als erste Indie-Band auf Youtube-Deutschland veröffentlichten sie Videos rund
um ihr Schaffen. Die treue Beziehung mit ihrer Community verschaffte ihnen nicht nur den ersten Auftritt vor 10.000 Zuschauern, sondern auch Musikvideos mit bis zu 1 Million Klicks.

Nach vier erfolgreichen Tourneen durch Deutschland und Österreich verbrachten Fewjar die  Corona-Isolation mit dem Schreiben des neuen Albums PACE: Eine optimistische Zukunftsvision auf einer nostalgischen Tanzfläche. Damit zeigt sich die Band in 2021 mit einer nie da gewesenen Präsenz.

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