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Sheppard & Kaleidoscope Eyes: Blut ist dicker als Wasser

Sheppard & Kaleidoscope Eyes: Blut ist dicker als Wasser

„Das dritte Studioalbum ist der Klebstoff, der die Band zusammenhält“. So prangt die Headline der Pressemail, die mir vor einigen Wochen zu Kaleidoscope Eyes zugeht. Es klingt reißerisch, fast vernichtend, als hätten Sheppard gerade noch den Absturz vermeiden können und noch einmal die Kurve bekommen. Dabei steckt hinter diesen Worten so viel mehr und das Album ist vielleicht wirklich der hauchdünne Bindfaden einer Familien- und Bandgeschichte.

Die Künstler*innen

Die meisten kennen Sheppard womöglich durch ihren Viral-Hit „Geronimo“, der bereits vor 7 Jahren zum internationalen führte. Die Band aus Australien hat sich neu erfunden und besteht derzeit aus den Kernmitgliedern, den Geschwistern George, Amy und Emma Sheppard. Auch wenn es hierzulande eher ruhig um die Sensation aus Down-Under wurde, hat die Band nie aufgehört Musik zu machen und veröffentlichte auch im letzten Jahr sechs Singles. Aktuell erreicht die Band neue Aufmerksamkeit durch ein wiederaufleben der Single ‚Geronimo‘ auf der Social Media Plattform „TikTok“.

Der Sound

Eindrucksvoll, episch und fast mühelos mitreißend eröffnet das Album mit einem Intro das zeigt, dass Sheppard den Zauber nicht verlernt haben. Die Magie die Massen mitzureißen und innerhalb weniger Sekunden abzuholen. Wie schon 2014 Geronimo schafft das Intro direkt im Gehörgang hängenzubleiben und klingt dabei so unbeschwerrt positiv, dass man froh ist endlich ein neues Album von Sheppard hören zu dürfen. Und so zieht es sich wie ein roter Faden durch die folgenden 16 Tracks, das Gefühl der Unbeschwertheit, die Ausgereiftheit und Musikalität. Es klingt nach Sommer, nach Cabrio-fahren nach guter Laune und Lebensfreude.

Die Themen

So wie ein Kaleidoskop soll auch das neue Album die verschiedensten Themen abbilden und Gefühle vermitteln. Es geht um Liebe, um Freundschaft, um Unsicherheit und Trauer. Innerhalb von Sekunden können neue Welten geschaffen und Blickwinkel verändert werden.

Each time you look into a kaleidoscope, you are looking at something in a new light. It’s often bittersweet, because the slightest change can shift the entire picture forever” Said Amy Sheppard of the meaning behind the record ‘On the other hand, if you continue to tumble, you’ll eventually find new beauty in a different arrangement of the same pieces. It’s a strangely beautiful metaphor for love and how the world seems much brighter when you’re in love. That message has managed to wind its way throughout the entire record

Der Lieblingstrack

Als absoluter Liebhaber exzenztrischer und aufregender Popsongs ist „Don’t Believe In Love“ mein unangefochtener Lieblingstracks des Albums. Der Titel vermittelt alleine durch seinen Beat und das Tempo ein wahnsinnig gutes Gefühl und verleitet sofort dazu tanzen zu wollen.

Überraschenderweise ist für mich „Catalina“ jedoch der spannendste Track des Albums, da er neben all den anderen Songs heraussticht und durch seinen völlig eigenen Stil überzeugt.

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Insgesamt ist Kaleidoscope Eyes aber ein Album das man wunderbar am Stück hören kann.

Das Fazit

Kaleidoscope Eyes ist vielleicht nicht das stärkste Album, das ich in den letzten Wochen gehört habe, aber mit Sicherheit ein Album das ein wirkliches gutes Gefühl bei mir hinterlassen hat. Ein Album das Spaß gemacht hat und das ich gerne öfter hören werde.

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