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Neu auf dem Videomarkt #196

Neu auf dem Videomarkt #196

Weihnachtsstimmung, Lust auf Sommer, DIY-Inspiration oder doch eine sympathische Diashow? Der heutige Videomarkt hat für alle Vorlieben etwas zu bieten!

Celeste

Nach der Veröffentlichung ihrer letzten Singles „Little Runaway“ und „Hear my Voice“ (Titeltrack des Netflix Films „The Trial of Chicago 7“ folgt nun ihr allerneuester Track „A Little Love“, dieser Song wurde eigens für die John Lewis & Waitrose Weihnachts-Kampagne mit dem Namen „Give A Little Love“ aufgenommen.

„A Little Love“ soll dazu animieren für andere Menschen etwas Gutes zu tun und so Geld für zwei Charity-Organisationen (Home-Start und FareShare) zu sammeln. Waitrose und John Lewis werden den Betrag aufstocken und an lokale Charity-Organisationen spenden, die sich um Familien in Not kümmern. Zusätzlich werden Celeste selbst und ihre Plattenfirma weitere 10 Pence für jeden Song, der heruntergeladen wird, beisteuern.

Celeste wurde von John Lewis direkt kontaktiert und darum gebeten einen Song zu schreiben, der die Nation animiert ‚etwas Liebe zu geben‘. Celeste selbst sagt dazu: „Ich fühlte mich sehr geehrt an dieser Aktion teilzunehmen. Ich wollte etwas kreieren, das zu der Kampagne passt, aber auch mich als Künstlerin wiedergibt.“

Peach Tree Rascals

Die Peach Tree Rascals veröffentlichen heute ihre neue Single “Fumari”. Nach dem Sommerhit “Mariposa” gibt es nun einen Song, der eine gute Portion 70s-Funk an Bord hat. Mit nur knapp zwei Minuten bringt “Fumari” die lebhafte Leichtigkeit auf den Punkt, für die die Band aus Kalifornien steht. Er handelt davon, die Höhen und Tiefen des Lebens so zu nehmen, wie sie sind – oder, wie Sänger Joseph es ausdrückt:

„Die Leute verschwenden so viel Zeit darauf, den falschen Dingen hinterherzujagen. In solchen Fällen scheint es oft so, als könne es nie genug sein, egal was man bereits erreicht hat. Darum glauben wir, dass wir dankbarer sein sollten für den Moment und dass wir die guten und schlechten Zeiten als das sehen können, was sie sind: Episoden, die vorübergehen im endlosen Kreis, der sich Leben nennt.“

Zu „Fumari“ erscheint ein schräges DIY Video, bei dem eine seltene Lunchbox, eine Katze und Jimi Hendrix eine gewisse Rolle spielen.

Aluna & KAYTRANADA

Aluna teilt das Musikvideo zu ihrer neuesten Single „The Recipe“ – ihrer Zusammenarbeit mit KAYTRANADA und Rema, von ihrem von der Kritik gefeierten Debüt-Soloalbum „Renaissance“, das im August diesen Jahres über Mad Decent erschienen ist. „The Recipe“ bringt Aluna mit KAYTRANADA zusammen, indem es Afrobeat-Elemente mit seinem Markenzeichen, der Perkussion, und dem hypnotisierenden Gesang des nigerianischen Singer-Songwriters Rema verschmilzt.

Perfume Genius

Mit „Some Dreams“ veröffentlicht Perfume Genius ein neues Musikvideo im Rahmen seines gefeirtten Albums „Set My Heart On Fire Immediately“.

Perfume Genius aka. Mike Hadreas sagt über die Inspiration zum Song: „The song is about the sort of dream world I keep myself in, in order to write. Sometimes I wonder if there will be real world costs for staying there too long. I don’t want to pick my head up after a bunch of years go by and see a bunch of songs but nobody to love.”

Regie beim Video führten Charles Grant und Hunter Ray Barker, während die Hauptrolle pigman übernimmt – eine Legende aus Los Angeles! Grant sagt über das Video: “I’ve loved Mike’s music for a long time. Marc LeBlanc is the star of the video – he plays the pigman. He’s an amazing actor and his performance in combination with how powerful and emotional Mike’s music is gave this whole project such amazing energy and spirit. Hunter and I are really grateful to have added to Mike’s creative world in a way that feels uniquely true to him, us and Marc all at once… We are all pigs.”

Purple Disco Machine & Sophie And The Giants

Purple Disco Machine avancierte in diesem Jahr zu einem Phänomen. Schon viele Jahre ist PDM auf der ganzen Welt ein gefeierter Star und durch seine Remixe für Superstars wie Diplo, Dua Lipa, Mark Ronson, Foals, Calvin Harris, Fatboy Slim, Sir Elton John weiterhin an der Spitze der Dance-Musik. Erst vor kurzem veröffentlichte er enorm erfolgreiche Remixe von Lady Gaga und Adriana Grande’s internationaler Hit-Single „Rain On Me“ und Royal Blood’s „Trouble’s Coming“.

Remixe made in Germany sozusagen, denn Purple Disco Machine kommt aus Dresden. Im Frühjahr veröffentliche PDM gemeinsam mit Sophie and the Giants die Single „Hypnotized“ und die Single geht buchstäblich durch die Decke. Die Single, die die Herzen der Fans auf der ganzen Welt erobert hat, gewinnt weiter an Schwung und hat mehr als 110 Millionen Streams gesammelt, während sie einen Spitzenplatz von #9 in den Global Shazam Charts und #3 in den europäischen Airplay-Charts einfuhr. In Italien wurde die Single sogar schon mit Doppel-Platin ausgezeichnet. Am Freitag erschien zur Single eine wundervolle Akustik-Version des Tracks.

SUZANE

Nachdem SUZANES Album „Toï Toï Toï“ aufgrund der aktuellen Situation auf den 22. Januar 2021 verschoben wurde, nutzt das Multitalent aus Paris nun die Zeit und überbrückt mit ihrer neuen Single „L’appart vide“ („Eine leere Wohnung“) das Warten.

Mit „L’appart vide“ öffnet SUZANE ein neues Kapitel und verkündet: „Dieses Lied ist ein bisschen wie der letzte Kuss vor dem Abschied“. In der kraftvollen Ballade erkundet die queere Sängerin einen sensiblen Aspekt ihres Repertoires und thematisiert erstmals autobiografisch den Schmerz und den Prozess einer gescheiterten Beziehung.

Im Video zu „L’appart vide“, mit SUZANE und der Schweizer Schauspielerin Noémie Schmidt in der Hauptrolle, nimmt sie ihre Fans mit hinter die verschlossenen Türen einer zerfallenden Wohnung und greift eindrucksvoll intime Momente der endenden Partnerschaft zwischen den beiden Frauen auf. Eine schleichende Chronologie, die mit einem kleinen Leck in der Decke beginnt und in der großen Überflutung endet.

„(„L’appart vide“) ist die brutale Beobachtung einer zerbrochenen Liebe. Wie in einem Film, wenn die romantische Komödie mit der Zeit sich zu einer traurigen Liebesgeschichte entwickelt. Ein unsichtbarer Tsunami, der die Herzen zum Schmelzen bringt“, erklärt die Sängerin.

POWFU

In Fortsetzung seiner anhaltenden Serie von Musikveröffentlichungen im Jahr 2020 hat der Lo-Fi-Künstler Powfu  seine neue 8-Track-EP, „some boring lovestories pt.5“ veröffentlicht.

Von dem akustisch getriebenen und lyrisch optimistischen „silver linings“ bis hin zu Punk/Elektronik-Sounds und Freestyle-Rap auf „Clash of the titans“ zeigt die EP Powfu’s sich entwickelnden Klanggenuss und seine unverkennbar nachvollziehbaren Geschichten. Die EP dient als Fortsetzung der Teile 1-4, die er in den letzten 2 Jahren kontinuierlich veröffentlicht hat, wobei seine Fangemeinde mit jedem einzelnen Song wächst.

Neben der EP hat Powfu auch das offizielle Video zu „when the hospital was my home“ veröffentlicht. Das kraftvolle und filmische Bild folgt der Beziehung zwischen einem kleinen Jungen und seiner Mutter und schließt mit einem unerwarteten Cameo von Powfu.

Sascha Kavalier

Sascha Kavalier, besser bekannt als Sascha Utech und Sänger der Rockband Swutscher, veröffentlicht seine  neue Solo-Single „Du wirst wieder fahren“.

Martin Schüler schreibt über den Track: „Du wirst wieder fahren“ lautet die urig schöne Single von Sascha Kavalier, der in den letzten Jahren als Sänger der Band Swutscher den Rock’n’Roll in die Lande brachte. Weil das auf lange Sicht an Kräften und Lebensgeistern zehrt, kam es zum privaten Umzug in die norddeutsche Prärie. Das hört man dem Stück durchaus an – handelt es doch von einer Sehnsucht, die man nur in elegischer Abgeschiedenheit ganz und gar wahrhaftig fühlen kann.

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In musikalischer Hinsicht ist „Du wirst wieder fahren“ eine Reminiszenz an Wolfgang Roloff, besser bekannt als Ronny, der in den 60er-Jahren mit einer Melange aus Schlager- und Westernmusik die erkalteten Herzen erwärmte. Das vermag auch dieses Lied – und fungiert damit als kleine Kerze im Dienste der Romantik, die unsere Zeiten ein bisschen weniger finster erscheinen lässt.

Pa Salieu

„Meine Stimme ist ein Instrument“, sagt Pa Salieu. Seit er Anfang des Jahres seine Rap-Hymne „Frontline“ veröffentlichte, hat sich der 23-Jährige aus Coventry zu einer führenden Persönlichkeit in Großbritanniens florierender Rap-Landschaft entwickelt. Bewaffnet mit einer unverwechselbaren melodischen Kadenz, die Einflüsse aus seiner gambischen Herkunft verarbeitet, hat Salieu seine Identität zu einer einzigartigen Spielart des Rap geformt, die ihm schnell breite Aufmerksamkeit und Zustimmung einbrachte.

Das Debüt-Projekt Send Them to Coventry hält 15 Tracks bereit, darunter Kollaborationen mit M1llionz, Mahalia, Backroad Gee, dem trinidadischen Künstler Boy Boy und eine Ansammlung von Coventrys spannendsten MCs. Zu „Energy“, dem Feature mit Mahalia erschien vor Kurzem sein aktuelles Musikvideo.

Low Island

Unter Verwendung einer einzigartigen Kombination aus Risograph-Druck, 3D-Animation und künstlicher Intelligenz (GANS) wurde das Video zu „Don’t Let The Light In“ von der in New York lebenden Regisseurin und Künstlerin Danaé Gosset (Mitski) gedreht, mit zusätzlichem 3D-Design und Animationen von Danica Tan (Bright Eyes) und Charakteranimationen von Farrah Silberman. Das von den Bewegungen Pina Bauschs inspirierte Video ist eine zyklische Schleife, ein festgehaltener Moment. Wir sehen eine Frau tanzen, ungestört und unbewusst, während sich die Umgebung um sie herum verändert. Von einem Feld, über den Ozean bis hin zu Autos, die um sie herum fahren, steht diesem Moment nichts mehr im Weg.

Über das Video sagt Carlos Posada von Low Island: „We got in touch with Danaé after we’d seen the beautiful work she had done on Mitski’s video „A Pearl“ – we spoke about the themes of the song; of trying to capture and preserve moments in time, and also how the artwork for the track was inspired by Wim Wenders’ film for Pina Bausch – out of that was born the idea for the video. It’s been amazing learning about the process of animation and watching the video come together; we feel so lucky to have been able to work with Danaé and the wider team, and couldn’t be happier with the result.“

Tropikel Ltd

Mit der Fusion aus 80’s Pop, Indie-Rap, Disko-Sound, Elektro-Vibe und einem großen Schuss Gefühl greift Tropikel Ltd. die innere Zerrissenheit der Generation Y auf und heilt diesen Konflikt mit großen romantischen Momenten. Die dreiköpfige Band öffnet Rap für Indie sowie Pop und Humor mit einer überzeugenden Direktheit – dabei werden die existentiellsten Themen unserer Zeit besungen: Liebe, Verlangen und die Flucht vor der Hip-Hop Polizei.

Schon die 2018 erschienene 6 Tracks starke Debüt-EP „Flugmodus“, die sich exklusiv mit dem Thema Liebe in allen Formen auseinandersetzt und Songperlen wie „Schatzkiste“ (feat. Ali Whales) und „Was ich will“ birgt, überzeugte mit einer spannenden Mischung aus atmosphärischen Funk-Vibes, sanften Synth-Sounds und softem Indie-Rap.

Nun veröffentlichen Tropikel Ltd ihren Song „Dieser Moment wenn“ als neue Live-Version.

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