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Live aus dem ZeroSpace in New York City: Gus Dapperton zeigt sich von seiner „neuen“ Seite

Live aus dem ZeroSpace in New York City: Gus Dapperton zeigt sich von seiner „neuen“ Seite

Mit viel Tanz, visuellen Spielchen und Songs vom neuen Album „Orca“ präsentierte sich Gus Dapperton mit seinem Livestream Event direkt aus dem ZeroSpace in New York City.

Was war geschehen?

Ein Artikel von Nina Paul – Von seinen Fans sehnsüchtig erwartet, veröffentlichte der 23 jährige amerikanische Musiker letzte Woche mit „Orca“ sein neues Album. Mit vielen schmerzhaften Erfahrungen und menschlichem Leid im Mittelpunkt, doch genauso um Heilungsprozesse und um das Überwinden von diesen Probleme zeigt sich dieses emotional ausdrucksstärker. Somit war es kein Wunder, dass er sich mit dem ZeroSpace einen der innovativsten Räume New Yorks für seinen Live Broadcast entschieden hat.

21 Uhr in New York, 3 Uhr morgens in Deutschland

Ein Bühnenlüfter rotierte genüßlich vor sich her, Geräusche aus dem Backstage und vom letzten Soundcheck, dann eine einfangende Bassline startete. Gus Dapperton erschien aus dem hinteren Bereich des Studios zusammen mit seiner Band vor der Kamera und legte direkt los. Von da an, tanzte und spielte er sich etwa 1 Stunde lang durch eine Setliste mit älteren Stücken und Songs vom aktuellem Album. Über „Prune, You Talk Funny“, „Sockboy“ oder „Eyes For Ellis“ vom 2019er Album „Where Polly People Go To Read“ bis zu „First Aid“, „Bluebird“ oder „Post Humorous“ vom neuesten Werk gab es eine gezielte Auswahl für die Füße, für die Gedanken und für das Herz.

Und wenn man schonmal bei dem Thema Herz ist, dann lässt sich auf jeden Fall sagen, dass seine anwesenden Fans ihn da noch mehr aufgenommen haben und von dem Amerikaner und seiner Band entzückt waren. Zu jedem einzelnen Song des Abends hatten sie viel zu erzählen oder es wurde einfach der Text in Worten, jeder kleinste Lacher im Gesicht des Sängers und seine Tanzeinlagen gefeiert.

Neben dem Tanzen präsentierte sich Gus Dapperton auch immer wieder an seiner Gitarre. Visuell verpackt wurde das musikalische Paket zudem noch durch die verschiedenen Lichträume bzw. -Installationen. So zeigte sich der Musiker mal in einer Art Lichttunnel oder in einem Raum, der blau ausgstrahlt und mit Lichtspielerein an den Wänden erfüllt wurde. In der einen Stunde kam so definitiv keine Monotonie auf und es wurde neben der Musik für das Ohr, auch viele verschiedene Spielereien für das Auge geboten.

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Manchmal reicht schon 1 Stunde aus …

und seine Fans sind zu einer Gemeinde im Chat geworden. So wurden nach der Show dort noch direkt Kontaktmöglichkeiten in den sozialen Medien ausgetauscht und die Vorfreude auf weitere Livemusik von Gus Dapperton gesteigert.

Obwohl sein neues Album „Orca“ eine Metapher für unsichtbares Leid zu sein scheint, so gibt er durch seinen Songs seinen Fans doch viel positive Energie mit. Und genau diese Kraft ist im ZeroSpace in New York City geschehen.

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